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    Solidarität - Was können wir tun?

    Wie können wir uns gegenseitig in der Corona-Krise und darüber hinaus helfen? Wir sprechen mit interessanten Projekten und Initiativen, die jetzt Hilfe gebrauchen können - und erklären, was jede*r einzelne tun kann. Produziert von Good Point Podcasts
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    Episodes (90)

    #89 – Wie kann man Desinformationen im Netz erkennen?

    #89 – Wie kann man Desinformationen im Netz erkennen?
    Fake News, Propaganda und Desinformationen gibt es im Internet überall. Seit der Corona-Pandemie und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine haben sie sich auf Social-Media-Plattformen immer weiter verbreitet. Die Fakes werden immer ausgefeilt und es wird immer schwieriger, sie von Fakten zu unterscheiden. Wie das gelingen kann, bespricht Johanna mit Juliane von Reppert-Bismarck, die die unabhängige Medienkompetenzorganisation Lie Detectors gegründet hat. Lie Detectors möchte Kindern und Jugendlichen beibringen, wie sie sich in der Informationsflut im Netz zurechtfinden können. Lie Detectors findet ihr hier: https://lie-detectors.org/de/ Wenn ihr Ideen habt, welchem Thema wir uns hier mal widmen sollten, dann mailt uns an solidaripod@gmail.com oder schreibt uns bei Instagram @solidaripod

    #88 – Erdbeben in Syrien und der Türkei: Wie können wir helfen?

    #88 – Erdbeben in Syrien und der Türkei: Wie können wir helfen?
    +++ Aufgenommen wurde die Episode am 11. Februar 2023 +++ Das Erdbeben in der syrisch-türkischen Grenzregion hat zahlreiche Leben gekostet. Stand 11. Februar meldeten die türkischen Behörden über 20.000 Todesopfer und über 80.000 Verletzte. Aus Syrien wurden zuletzt 3500 Tote gemeldet. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Erdbebenopfer noch drastisch steigen wird. Denn bislang gelten viele Menschen noch als vermisst. Die Solidarität ist groß. Zahlreiche Länder haben schnell Hilfe angekündigt und in die Gebiete geschickt. Doch sie kam kurz nach der Erdbebenkatastrophe am 6. Februar in einigen Regionen kaum an – in der Türkei vor allem dort, wo viele Kurd:innen und Alevit:innen leben, kritisiert der Verein Heyva Sor a Kurdistanê. In Syrien ist die Lage noch viel komplizierter, laut Svenja Borgschulte von der Initiative Adopt a Revolution. Denn fünf Tage nach der Katastrophe gibt es nur einen einzigen offenen Grenzübergang, über den die Hilfslieferungen in die Region kommen. Die politische Lage in Nordsyrien, die Sanktionen und auch die Bürgerkriegssituation erschweren jede Hilfe. Das Zerstörungsausmaß ist in Syrien und der Türkei ähnlich. Aber in dieser Folge konzentrieren wir uns vor allem auf die Lage in Nordsyrien aufgrund der erschwerten Bedingungen. Und wir beschäftigen uns mit kurdischen Orten in der Türkei, in denen die Hilfsmaßnahmen sehr schleppend vorankommen. Weitere Informationen und Links zu den Organisationen: - Adopt a revolution: https://adoptrevolution.org/projekt/nothilfe-fuer-erdbebenopfer/ - Molham team: https://molhamteam.com/de/campaigns/439 - Weiße Helme (Syrischer Zivilschutz): https://www.whitehelmets.org/de/ - medico: https://www.medico.de/kampagnen/spendenaufruf-nothilfe-erdbeben - Heyva sor: https://www.heyvasor.com/de/banga-alikariya-lezgin-ji-bo-mexduren-erdheje/ - Wer gerade in Leipzig ist und direkt mit anpacken möchte, kann sich z.B. im “Freund Imbiss” in der Eisenbahnstraße 39, 04315 Leipzig melden. Dort werden Freiwillige gesucht, die z.B. Sachspenden für die Menschen in Syrien verpacken können. - AHBAP (Hilfsorganisation für die betroffenen Gebiete in der Türkei) https://ahbap.org/disasters-turkey Wenn ihr Ideen habt, welchem Thema wir uns in diesem Podcast mal widmen sollten, schreibt uns bei instagram [@solidaripod](https://www.instagram.com/solidaripod/) oder eine Mail an solidaripod@gmail.com #Solidarität #Erdbeben #Hilfe #Syrien #Türkei #Kurden #Spenden

    #87 – Letzte Generation über ihren Klimakampf

    #87 – Letzte Generation über ihren Klimakampf
    Am 13. Dezember 2022 sind wir mit der Organisation Letzte Generation in Kontakt getreten. An diesem Tag sind 11 Haushalte von Mitgliedern bundesweit durchsucht worden. Den Aktivist*innen wurde von der Staatsanwaltschaft Neuruppin die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Seit Monaten protestieren die Mitglieder der Letzten Generation. Sie greifen auf Mittel des zivilen Ungehorsam zurück: Bewerfen (geschützte) Gemälde in Museen, kleben sich an Straßen fest, drehen die Ölversorgung an Raffinerien ab... Wir sprechen in dieser Episode über die aktuellen Entwicklungen der Klimapolitik und die politischen und medialen Reaktionen auf ihre Aktionen, blicken zurück auf ein Jahr voller Klimaproteste und die Zukunft. Und fragen nach, wie man sich mit der Letzten Generation solidarisieren kann. Zur Webseite der Letzten Generation geht es hier: https://letztegeneration.de/ +++ Aufgenommen wurde die Episode am 21. Dezember 2022 +++ +++ UPDATE: Mehr als 1300 Menschen haben auf die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Neuruppin reagiert und sich selbst als Unterstützer*innen der Gruppe angezeigt (Stand: 28.12.2022) +++ Mehr zum Thema und zur Letzten Generation von Piratensender Powerplay https://piratensenderpowerplay.podigee.io/128-neue-episode https://piratensenderpowerplay.podigee.io/129-neue-episode Zum Thema Klimawandel und alternative Lebensmodelle unsere Episode #59 - Wirtschaft ganzheitlich umbauen https://solidaritaet.podigee.io/59-konzeptwerk-neue-oekonomie Wenn ihr Ideen habt, welchem Thema wir uns in diesem Podcast mal widmen sollten, schreibt uns bei instagram @solidaripod oder eine Mail an solidaripod@gmail.com

    #86 – Einbürgerung erleichtern

    #86 – Einbürgerung erleichtern
    Die Bundesregierung hat angekündigt Einbürgerung zu erleichtern. Wir diskutieren in dieser Folge, was bisher die Hürden sind, und warum der deutsche Pass so wichtig ist für die Menschen, die aktuell darauf warten. Wir reden außerdem darüber, wie sich Menschen mit deutschem Pass solidarisch zeigen können. Raja wartet selbst auf seine Einbürgerung, Eva hat in ihrer journalistischen Arbeit dazu recherchiert.

    #85 – Long Covid und ME/CFS sichtbar machen

    #85 – Long Covid und ME/CFS sichtbar machen
    Noch ist Long Covid viel zu wenig erforscht. Und Betroffene müssen selbst dafür kämpfen, dass in Forschung investiert wird und sie bessere Behandlung kriegen. Die Patient:innenorganisation Long Covid Deutschland geht davon aus, dass rund 10 % aller mit Covid 19 Infizierten noch monatelang Symptome haben. Long Covid umfasst viele verschiedene Symptome und Krankheitsbilder. Darunter auch die Erkrankung ME/CFS, die es auch schon vor Long Covid gab, und die viel zu wenig erforscht wird. Warum das so ist, und was Betroffene brauchen, erzählt in dieser Folge Mia Diekow, die selbst von Long Covid betroffen ist, u.a. unter ME/CFS und POTS leidet (erklären wir genauer in der Folge).

    #84 - Indigenes Leben in Deutschland

    #84 - Indigenes Leben in Deutschland
    Im Sommer 2022 gab es große mediale Aufmerksamkeit, als der Spielfilm „Der junge Häuptling Winnetou“ in die deutschen Kinos kam. Kritische Stimmen meinten, der Film bediene rassistische Vorurteile und nutze eine kolonialistische Erzählweise, weswegen sich der Ravensburger Verlag entschied das Begleitmaterial für Kinder vom Markt zu nehmen. Damit brach in der deutschen Medienlandschaft Empörung aus - angefeuert durch polemische Artikel wie der Bild Zeitung: Es war von Zensur, Gedankenkontrolle, Cancel Culture, Sprechverbote oder Woke-Wahnsinn die Rede. Und zwar auch bei bei prominenten Persönlichkeiten wie dem früheren Vize-Kanzler Sigmar Gabriel, der sich auf Twitter ein befürwortete: „Als Kind habe ich Karl Mays Bücher geliebt, besonders #Winnetou. In der Episode sprechen wir mit Tyrone White, ein in Deutschland ansässiger O'ohe Nuŋpa Lakota der Community Cheyenne River "Sioux". Er gehört der Organisation Natives in Germany an. Wir behandeln Fragen rund um indigenes Leben in Deutschland, reden über die Geschichte indigener Menschen Amerikas und über die Trivialisierung ihrer Kultur in Deutschland - ob an Karneval oder in Karl May Verfilmungen. Weiterführende Links: Natives in Germany - https://www.instagram.com/natives_in_germany/?hl=de Tyrone White Linktree: https://linktr.ee/tythelakotaguy Instagram: https://www.instagram.com/tythelakotaguy/?hl=de Artikel in der Vice: "Ich bin "echter" Indigener und finde eure Indianer-Kostüme nicht witzig": https://www.vice.com/de/article/zma8ze/liebe-deutsche-indianer-kostume-an-karneval-sind-nicht-lustig Red Haircrow: https://redhaircrow.com/about/ Trailer des Films "Forget Winnetou! Loving in the Wrong Way" von Red Haircrow: https://www.youtube.com/watch?v=2zB9nZOc0yI Scrompler-Artikel: https://scompler.com/winnetou/ Wenn ihr Ideen habt, welchem Thema wir uns hier mal widmen sollten, dann mailt uns an solidaripod@gmail.com oder schreibt uns bei Instagram @solidaripod

    #83 – Proteste im Iran unterstützen

    #83 – Proteste im Iran unterstützen
    Im Iran gibt es seit Tagen starke Proteste nach dem Tod der jungen kudischen Iranerin Jina Mahsa Amini, die am 13. September 2022 in Teheran von der sogenannten Sitten- und Religionspolizei festgenommen wurde. Sie soll ihr Kopftuch nicht den Regeln entsprechend getragen haben. Kurze Zeit später starb sie in Polizeigewahrsam. Auch wenn sich die iranische Polizei gegen den Mordvorwurf wehrt und behauptet, sie habe einen Herzinfarkt erlitten. Und auch die iranische Regierung die Vorwürfe zurückweist, für ihren Tod verantwortlich zu sein, sind sich im Iran und internstionale Stimmen einig, dass es ein Mord bzw. ein Femizid war. In dieser Folge sprechen Raja Khadour und Luna Ragheb mit der Iranerin Sara, der deutschen-iranischen Aktivistin Daniela Sepehri und dem Informatiker und Mitglied des Forums InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) Rainer Rehak über die Proteste im Iran und fragen nach, wie sich jeden Person solidarisch zeigen kann. Mehr über Daniela Sepehri und ihre Arbeit erfahrt ihr auf ihr hier: https://www.instagram.com/danielasepehri/ Ihre Petition könnt ihr hier aufrufen: https://www.openpetition.de/petition/online/solidaritaet-mit-den-protestierenden-im-iran Mehr über Rainer Rehak erfahrt ihr hier: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/speaker/QRXZKH/ Mehr Infos zum FIfF: https://www.fiff.de/about.html Wenn ihr Ideen habt, welchem Thema wir uns hier mal widmen sollten, dann mailt uns an solidaripod@gmail.com oder schreibt uns bei Instagram @solidaripod

    #82 – Gesund Trauern

    #82 – Gesund Trauern
    Wenn eine geliebte Person in unserem Umfeld stirbt, fällt es uns oft schwer, darüber zu sprechen, denn darüber zu reden, haben wir nie richtig gelernt. Dabei ist genau das wichtig, um Trauern zu können. In dieser Folge spricht Johanna mit Maria Förster, die Trauerbegleiterin und Psychotherapeutin ist und weiß, wie man mit dem Thema Tod umgehen kann und wie man es richtig verarbeiten kann. Mehr über Maria und ihre Arbeit erfahrt ihr auf ihrer Website: https://www.trauerarbeit-maria-foerster.de Wenn ihr Ideen habt, welchem Thema wir uns hier mal widmen sollten, dann mailt uns an solidaripod@gmail.com oder schreibt uns bei Instagram @solidaripod

    #81 – Gesundheit und Rassismus

    #81 – Gesundheit und Rassismus
    Im Medizinstudium werden noch immer viele Krankheitsbilder nur an weißen Hauttypen gelehrt oder es wird noch mit Typisierungen und Annahmen gearbeitet, die aus der Kolonialzeit stammen. Das macht die gesundheitliche Versorgung für rassifizierte Menschen schlechter. Auch haben sie oft durch sozioökonomische Merkmale weniger Chancen auf ein gesundes Leben. Dazu kommen Erfahrungen von nicht ernst genommen werden oder Alltagsrassismus, die Patient:innen of Colour erleben aber auch BIPOC in medizinischen Berufen. Für den Rassismus auf all diesen Ebenen will das Bundesfachnetz Gesundheit und Rassismus sensibilisieren, Betroffene empowern und Menschen vernetzen, die etwas ändern wollen. Die Mitgründerinnen und Koordinatorinnen Kadijata Bah und Sina Rahel Holzmair stellen die Initiative im Gespräch mit Eva in dieser Folge vor.

    #80 – Wie geht's Kindern in Afghanistan?

    #80 – Wie geht's Kindern in Afghanistan?
    Das Thema steht nicht mehr im Fokus der Medien, aber seitdem die Taliban die Macht in Afghanistan übernommen haben, verschlimmert sich das Leben für die Menschen dort. Das Land befindet sich in einer humanitären Krise. Vor allem wenn es um Nahrung oder Bildung geht, sind Kinder am stärksten betroffen. Darum geht's in unserer neuen Folge. Unsere Host Helena Schmidt hat zur Situation von Kindern in Afghanistan recherchiert und erzählt im Gespräch mit Raja Khadour, was dabei rausgekommen ist. Dazu hat sie mit Hila Limar vom Verein Visions for Children gesprochen, der sich für chancengerechte Bildung von Kindern in Krisen- und Kriegsgebieten einsetzt. Wenn ihr mehr über Visions for children erfahren wollt, weitere Infos gibt es z.B. auf ihrer Website oder bei Instagram Ihr findet Hila Limar auf Instagram Wenn ihr Ideen habt, welchem Thema wir uns hier mal widmen sollten, dann mailt uns an solidaripod@gmail.com oder schreibt uns bei Instagram @solidaripod

    #79 – (Nackt-)bilder im Netz

    #79 – (Nackt-)bilder im Netz
    Deine (Nackt-)bilder sind ohne dein Einverständnis im Netz geleakt worden? Dann bist du damit nicht allein! Laut Hate Aid erfährt jede zweite Frau in ihrem Leben eine Form von bildbasiertem sexuellen Missbrauch. Was man dagegen tun kann und warum im Umgang mit dem Thema oft klassische Täter-Opfer-Umkehr betrieben wird, bespricht Johanna mit Sophia von Anna Nackt – einer Plattform für Menschen, deren nackten Inhalte gegen ihren Willen im Internet geleakt wurden. Mehr über Anna Nackt erfahrt ihr auf der Website: https://annanackt.com oder auf dem Instagram-Account: https://www.instagram.com/weare_annanackt/ Weitere Links: - Petition #NotYouPorn: https://www.change.org/p/notyourporn-missbrauch-auf-porno-plattformen-muss-verfolgt-werden-bmjv-bund-lambrecht?original_footer_petition_id=14353623&algorithm=curated_trending&source_location=petition_footer&grid_position=10) - Anna Nackt unterstützen: https://www.betterplace.me/stoppt-das-verbreiten-von-nacktbildern-im-netz - Guide: Was kannst du tun, wenn deine Bilder gegen deinen Willen im Netz gelandet sind: https://annanackt.com/was-tun Wenn ihr Ideen habt, welchem Thema wir uns hier mal widmen sollten, dann mailt uns an solidaripod@gmail.com oder schreibt uns bei Instagram @solidaripod

    #78 – Shitstorms, Hass im Netz: Was kann ich tun?

    #78 – Shitstorms, Hass im Netz: Was kann ich tun?
    Shitstorms, Hasskommentare gegen einzelne Personen – im Netz gibt es davon ziemlich viel. Gerade bekannte Aktivist:innen, Journalist:innen oder auch Politiker:innen wie etwa Annalena Baerbock sind dem oft auf Social Media Plattformen ausgesetzt. Aber nicht nur bekannte Persönlichkeiten kann es treffen – es könnte jede Person treffen. Und deshalb sprechen wir heute darüber: Was können wir tun, wenn wir Hass im Netz ausgesetzt sind. Unsere Gästin ist Basma Bahgat von HateAid, der ersten Beratungsstelle gegen Hass im Netz. Wenn ihr mehr über HateAid erfahren wollt, weitere Infos gibt es z.B. auf ihrer [Website](https://hateaid.org/) oder bei [Instagram](https://www.instagram.com/hateaidorg/?hl=de). Und hier gibt es noch Link-Empfehlungen von Basma: - Broschüre mit Handlungsmöglichkeiten und Tipps: https://hateaid.org/wp-content/uploads/2021/09/HA_Leitfaden-DigitaleGewalt_DIGITAL.pdf - Studie zu digitaler Gewalt im kommunalen Engagement: https://hateaid.org/wp-content/uploads/2021/01/HateAid_Broschuere_Digitale-Gewalt-im-kommunalen-Engagement_Digital-1.pdf - *Triggerwarnung* // Hier gibt es ein Video mit echten „Hass“-Zitaten, die sich gegen Politiker:innen richten: https://www.youtube.com/watch?v=m9plZOEsnr4 - Hier ein Artikel zu bildbasierte sexualisierte Gewalt: https://hateaid.org/interview-bildbasierte-gewalt-im-netz/   Hier gibt es Anleitungen, wie man Beweise bei Online-Beleidigungen sammeln kann: - Instagram: https://www.youtube.com/watch?v=VzqDMaW1B24 - Facebook: https://www.youtube.com/watch?v=IrKxlZ3JLDY - Twitter: https://www.youtube.com/watch?v=jB8YU7S16cQ   Wenn ihr Ideen habt, welchem Thema wir uns hier mal widmen sollten, dann mailt uns an solidaripod@gmail.com oder schreibt uns bei Instagram [@solidaripod](https://www.instagram.com/solidaripod/?hl=de)

    #77 - Journalist:innen mit Akzent – Wie schaffen sie es in die Medien?

    #77 - Journalist:innen mit Akzent – Wie schaffen sie es in die Medien?
    Journalist:innen mit Akzent? Gerade im Fernsehen oder im Radio sind sprachliche Akzente kaum zu hören – stattdessen stets perfektes Hochdeutsch. Dabei sind Akzente im Einwanderungsland Deutschland Alltag und gehören in die Medien. Doch die Hürden für nicht-muttersprachliche Journalist:innen in deutschsprachigen Medien zu arbeiten, sind hoch, obwohl viele Medienhäuser auf Vielfalt setzen. Warum das so ist, was Medienhäuser tun können und wie sich nicht-betroffene Journalist:innen solidarisch zeigen können, erzählen unsere Gästinnen Iva Krtalic, Integrationsbeauftragte im WDR und Ekaterina Astafyeva, freie Journalistin im Gespräch mit Nil Idil Çakmak und Raja Khadour. Iva bei instagram: @iva_krt Ekaterina bei instagram: @aaastafyeva Weiterführende Links zum Thema: WDR-Studie darüber, wie Menschen mit Zuwanderungsgeschichte Medien nutzen: https://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/unternehmen/mediennutzung-migranten-100.amp Beitrag über Akzente in deutschen Medien: https://www.migazin.de/2019/08/09/ich-will-nachrichtensprecher-mit-auslaendischem-akzent/ ITools für Journalist:innen, deren Muttersprache nicht englisch ist: https://ijnet.org/en/story/writing-tools-non-native-english-speaking-journalists Wenn ihr Ideen habt, welchem Thema wir uns hier mal widmen sollten, dann mailt uns an solidaripod@gmail.com oder schreibt uns bei instagram @solidaripod

    #76 – Pride intersektionaler machen

    #76 – Pride intersektionaler machen
    Auch Queere Räume sind nicht frei von diskriminierenden Strukturen: Mehr als die Hälfte der BIPoCs haben schon innerhalb der LGBTQ+-Community Rassismus erfahren. Die Gruppe Queering Defaults will ihre Pride deswegen intersektional feiern. Im Gespräch mit Raja und Johanna erzählen sie, wie ihnen das gelingt und was sie von der CSD-Pride unterscheidet. Hier findet ihr Queering Defaults bei Instagram: @queeringdefaults Und ihr Website: https://queeringdefaults.noblogs.org Wenn ihr Ideen habt, welchem Thema wir uns hier mal widmen sollten, dann mailt uns an solidaripod@gmail.com oder schreibt uns bei instagram @solidaripod

    #75 – Wie können wir konstruktiv mit schlechten Nachrichten umgehen?

    #75 – Wie können wir konstruktiv mit schlechten Nachrichten umgehen?
    Wie können wir in einem Strudel aus schlechten Nachrichten noch mitfühlen und uns motivieren, statt einfach nur überfordert zu sein und zu resignieren? Damit beschäftigt sich die Journalistin und Autorin Ronja von Wurmb-Seibel schon lange und darum geht es auch in ihrem neuen Buch "Wie wir die Welt sehen". Im Gespräch mit Eva erzählt sie, wie sie selbst mit dem Dilemma umgeht, nicht alle Krisen auf der Welt gleichermaßen mitverfolgen zu können. Ronja bei instagram: @ronjavws Terminübersicht Lesungen mit Ronja: https://www.penguinrandomhouse.de/Paperback/Wie-wir-die-Welt-sehen/Ronja-von-Wurmb-Seibel/Koesel/e594386.rhd Wenn ihr Ideen habt, welchem Thema wir uns hier mal widmen sollten, dann mailt uns an solidaripod@gmail.com oder schreibt uns bei instagram @solidaripod

    #74 – Frauen in der Tech-Branche

    #74 – Frauen in der Tech-Branche
    Die Bereiche Technik, Naturwissenschaften und Informatik sind vor allem eins: männlich. Immer noch gibt es bedeutend weniger Frauen, die im MINT-Bereich arbeiten. Welche Schwierigkeiten gibt es für Frauen in der Technik-Branche und woher kommt diese Unterrepräsentation? Darüber hat Johanna mit Marion Zeßner und Martin Harz-Vrátil von Femtec gesprochen, die gezielt weibliche Talente unterstützen wollen. Auf der Website von Femtec könnt ihr euch darüber informieren, welche Programme es für Frauen in dem Bereich gibt. Hört außerdem gerne in den Podcast vom Femtec Alumnae e.V. rein. Dort erzählen Frauen, die im Bereich Technik und Naturwissenschaften arbeiten, von ihrem persönlichen Werdegang. Falls ihr Projekte kennt, mit deren Macher:innen wir hier mal sprechen sollen, oder falls euch ein Thema am Herzen liegt, dem wir uns mal widmen könnten, dann schreibt uns eine Mail solidaripod@gmail.com. instagram: @solidaripod twitter: @solidaripod

    #73 – Krieg in der Ukraine – Solidarität und Hilfsangebote

    #73 – Krieg in der Ukraine – Solidarität und Hilfsangebote
    Am 24.02.2022 startete die russische Armee den Angriff auf die Ukraine. Zeitgleich wurden mehrere Städte und Militärstützpunkte im Land angegriffen. Seither versuchen Menschen aus der Ukraine in den Westen zu fliehen, während andere in den Krieg gegen Russland ziehen.  In dieser Folge wollen wir Stimmen von Ukrainer*innen eine Bühne bieten, einen Überblick über die Lage geben und vor allem euch aufrufen, Gruppen und Organisationen die vor Ort den Menschen helfen zu überleben, zu unterstützen. Dazu sprechen wir heute mit Inga Pylypchuk von KYJIWER GESPRÄCHE (Kyiv Dialogue), eine Organisation, die sich für den ukrainisch-deutschen Austausch einsetzt. Mehr Infos dazu gibt es hier: https://www.kyiv-dialogue.org/de Und hier findet ihr alle wichtigen Links mit Infos zu Hilfsangeboten und weiterführenden Informationen: https://supportukrainenow.org/ https://www.facebook.com/UkraineHilfeBerlin https://www.rbb24.de/politik/thema/Ukraine/beitraege/ukraine-krieg-menschen-helfen-spenden-aktionen-russland.html https://www.unterkunft-ukraine.de/ https://kyivdeclaration.org/ https://wunderflats.com/page/ukraine/landlords-who-help-en Da sich die Lage momentan recht schnell ändert, möchten wir euch darauf Hinweisen, dass wir die Folge am 02.03. aufgezeichnet haben. Falls ihr Projekte kennt, mit deren Macher:innen wir hier mal sprechen sollen, oder falls euch ein Thema am Herzen liegt, dem wir uns mal widmen könnten, dann schreibt uns eine Mail solidaripod@gmail.com. Blog: http://solidaritaet.podigee.io instagram: @solidaripod twitter: @solidaripod

    #72 – Kunstinstitutionen diverser machen

    #72 – Kunstinstitutionen diverser machen
    Wer hat sich in einer Kunstausstellung schon einmal völlig fehl am Platz gefühlt? Unseren Hosts Raja Khadour und Luna Ragheb überkommt dieses Gefühl öfters, wenn sie gerade auf einem Rundgang in einer Kunstakademie unterwegs sind oder sie an einer Führung in einem zeitgenössichen Museum teilnehmen. Woran das liegt? Darüber sprechen sie mit den Gäst:innen Asma Aiad, Sithara Weeratunga und Sophya Kallista Frohberg. Alle drei arbeiten im Kunstbetrieb und setzen sich aktiv ein, die Kunstlandschaft diverser zu machen. Gemeinsam besprechen sie Fragen wie: Wen erreicht die Kunst? Wie werden BIPoC und queere Menschen in der Kunstlandschaft repräsentiert? Welche elitären und rassistischen Strukturen existieren an Kunstinstitutionen? Was muss sich verändern? Asma Aiad ist Künsterlin und Kuratorin. Zuletzt kuratierte sie im November 2021 das Kunstfestival "Muslim*Contemporary" an der Akademie der bildenden Künste Wien und gründete das Kulturprojekt "Salam Oida.", um die Vielfalt muslimischer Identität in Österreich darzustellen. Sithara Weeratunga ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für Diversität am Museum der bildenden Künste Leipzig. Sie entwickelt Strategien und Projekte, um das MdbK in Fragen Programm, Publikum und Personal zu diversifizieren. Für 2023 kuratiert sie die Ausstellung "Re:connect: Kunst und Kampf im Bruderland". Die Ausstellung untersucht die migrantische Kunstproduktion in der DDR und zeigt zeitgenössische junge Kunst der 2. und 3. Generation. Sie arbeitet die Wendezeit aus postmigrantischer Perspektive auf. Sophya Kallista Frohberg ist Kuratorin und Forscherin. Sie ist Mitglied der Arbeitsgruppe "CCC – Curating Through Conflict with Care – Wege zu einem verantwortungsvollen, nicht-hierarchischen Kuratieren" und arbeitet am Gropius Bau in Berlin, wo sie zuletzt an der Ausstellung "Zanele Muholi" (26. November 2021 bis 13. März 2022) beteiligt war. Falls ihr Projekte kennt, mit deren Macher:innen wir hier mal sprechen sollen, oder falls euch ein Thema am Herzen liegt, dem wir uns mal widmen könnten, dann schreibt uns eine Mail solidaripod@gmail.com. Blog: http://solidaritaet.podigee.io instagram: solidaripod twitter: @solidaripod

    #71 – Hilfe für wohnungslose junge Menschen

    #71 – Hilfe für wohnungslose junge Menschen
    Von zu Hause abgehauen, durch die Pandemie den Job in der Gastro verloren, nach einer Trennung nicht wissen wohin – es gibt viele Gründe warum junge Menschen ihre Wohnung verlieren. Die meisten von ihnen landen nicht auf der Straße sondern kommen bei irgendwem unter, oft unter prekären Bedingungen. Für Betroffene unter 27 gibt es kostenlose und anonyme Beratung auf der Plattform sofahopper.de. Eva spricht mit Benthe Müller-Nickel von der Streetwork-Station Hamburg über das Angebot und die Situation der Betroffenen. Bei sofahopper.de könnt ihr euch jederzeit melden, im Live-Chat sind Berater:innen Mo-Fr, 10:00-20:00 Uhr erreichbar. Ihr könnt euch dort auch melden wenn ihr nicht selbst betroffen seid sondern Bekannte oder Freund:innen, und nicht erst wenn die Wohnung schon verloren ist, sondern auch wenn sich erst abzeichnet, dass es mit der nächsten Miete knapp wird. Habt ihr Ideen, welchem Thema wir uns hier im Podcast mal widmen sollten? Dann schreibt uns eine Mail an solidaripod@gmail.com oder bei instagram @solidaripod

    #70 – Fahren ohne Fahrschein – Inhaftierte freikaufen

    #70 – Fahren ohne Fahrschein – Inhaftierte freikaufen
    Ohne Ticket mit der S-Bahn zu fahren, kann teuer werden. Doch was, wenn ich mir weder die 3,60 Euro für das Ticket, noch die 60 Euro für die Strafe leisten kann? In Deutschland landen jedes Jahr tausende Personen genau deswegen im Gefängnis. Viele von ihnen haben keine Arbeit oder kein Zuhause. Das Projekt Freiheitsfonds will diese Menschen aus dem Gefängnis freikaufen. Wie das geht, erzählt Arne Semsrott.