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    Gelassen älter werden

    Sie wollen sich rund um die Themen des Alters und des Älterwerdens informieren!Sie wollen etwas über all die guten und auch schwierigen Facetten der dritten Lebensphase lernen! Dann sind Sie beim 60+ Podcast für Menschen in der dritten Lebensphase von Bertram Kasper und Catharina Maria Klein genau richtig. Hier bekommen Sie ein anspruchsvolles Hörmagazin für alle Menschen zwischen 60 und 78 Jahren. Wir sprechen mit meinen Gästen über die Themen, die Generation in der dritten Lebensphase bewegen. Zu Gast waren z.B.: Rainer Wälde, Dr. Katharina Mahne, Ina Schmidt, Klaudia Bachinger, Christine Kempkes , Robert Löhr, Hans-Werner Wahl, Wolfgang Schiele, Anselm Grün, Eckart Hammer, Maria Flury, Tamara Dietl, Matthias Horx, Elke Schilling, Dr. Jörg Bernardy, Bettina Hartmann, Klaus Gengenbach, Ingo Froböse, Tobias Esch, Ria Hinken, Thomas Oetzmann, Elena Oster, Gerald Hüther, Ralf Sange, Elmar Stracke, Susanne Wurm Christian Uhle, Suzann-Viola Renninger, Leopold Stieger, Ingo Stoll, Dr. Juergen Bludau und Brigitte Hagedorn.  Dazu gehören z.B.:der Marathon mit 66 Jahren,die ehrenamtliche Tätigkeit bei einer Tafel,die Weltreise mit 70 Jahren, die perfekte Oma, der perfekte Opa,der Urlaub mit Enkeln,der Generationendialog,Beziehungen und Sex im Alter,die Angst vor dem Altwerden,wie wir Krisen bewältigen,wie wir mit Krankheit und Verlust umgehen,wie wir die Endlichkeit annehmenwie wir nochmal ganz neu in die Sinnsuche einsteigen,wie wir fit im Alter bleiben,wie wir Gelassenheit, innere Zufriedenheit und Zeitsouveränität lernen. Also: Ein Podcast für Babyboomer, Silver Ager, Best Ager, Golden Ager, Free Ager, Golden Mentoren oder einfach nur für Menschen, die sich mit ihrem eignen Älterwerden proaktiv auseinandersetzen möchten und dafür Inspiration und Anregungen suchen. Das Ziel des Podcasts: Inspirieren, motivieren, informieren, bilden und unterhalten! Die Vision: eine Pro Aging Kultur in unserer Gesellschaft. „Gelassen älter werden“ – der einzige Podcast mit Altersbeschränkung – 60 + Podcast für Senioren, Podcast für Ältere, Podcast Älterwerden, Podcast für Omas und Opas, Podcast für Großeltern, Podcast für Babyboomer, Podcast für den Ruhestand
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    #61 Hans Kammerlander - über das gelassene Älterwerden eines Extrembergsteigers

    #61 Hans Kammerlander - über das gelassene Älterwerden eines Extrembergsteigers
    Im neuesten Podcast "Gelassen älter werden" begrüßt Bertram Kasper den Extrembergsteiger Hans Kammerlander, eine Persönlichkeit, die das Älterwerden aus einer einzigartigen Perspektive betrachtet. Kammerlander, bekannt für seine außergewöhnlichen Bergbesteigungen und Abenteuer, teilt seine Lebenserfahrung und den Übergang in einen ruhigeren Lebensabschnitt.
     
    Kammerlander erzählt von seinen Anfängen im Bergsteigen, angetrieben von der Faszination und Leidenschaft für die Berge seiner Heimat Südtirol. Er berichtet von seinen zahlreichen Expeditionen, darunter die Besteigung von zwölf der vierzehn Achttausender und den zweithöchsten Gipfeln der sieben Kontinente. Sein Leben am Limit, stets begleitet von dem Risiko und dem Verlust von Freunden, prägte seinen Weg.
     
    Der Wendepunkt kam 2013, als Kammerlander beschloss, dem extremen Bergsteigen Adieu zu sagen und sich fortan den Schönheiten der Berge in aller Welt zu widmen, ohne dabei das Abenteuer aus den Augen zu verlieren. Diese Entscheidung spiegelt seine tiefe Verbundenheit mit der Natur und sein Bestreben, den Berg in all seinen Facetten zu erleben, wider.
     
    Besonders eindrücklich schildert Kammerlander den Moment seiner Abfahrt mit Skiern vom Mount Everest, ein Augenblick, der nicht nur alpine Geschichte schrieb, sondern auch sein Leben tiefgreifend beeinflusste. Er betont die Bedeutung der mentalen und körperlichen Vorbereitung für solch extreme Unternehmungen und die Wichtigkeit, seine Grenzen zu kennen und zu respektieren.
     
    Im Zentrum des Gesprächs steht Kammerlanders Transformation und sein Weg zu einem zufriedeneren Leben beim Älterwerden. Er reflektiert über den Wert des Innehaltens, der Besinnung auf das Wesentliche und der Suche nach Schönheit abseits der Gipfelerfolge. Diese Gelassenheit und sein bewusster Umgang mit der eigenen Endlichkeit und den Herausforderungen des Alterns bieten wertvolle Inspirationen für die Hörerinnen und Hörer.
     
    Kammerlanders Botschaft an die Gesellschaft und insbesondere an Menschen, die sich dem Ruhestand nähern, betont die Bedeutung von Neugier, Offenheit und der Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Sein Plädoyer für ein aktives, erfülltes Leben, das nicht von Ängsten oder der ständigen Suche nach Sicherheit eingeschränkt wird, ist eine Ermutigung für alle, die vor der Herausforderung des Älterwerdens stehen.
     
    Dieser Podcast liefert tiefe Einblicke in die Gedankenwelt eines außergewöhnlichen Menschen, der trotz aller Erfolge und Abenteuer die Bedeutung von Bescheidenheit, Dankbarkeit und der Freude an den kleinen Dingen des Lebens nicht aus den Augen verloren hat. Kammerlanders Lebensgeschichte ist eine Inspiration, das Alter als eine Zeit der Möglichkeiten und nicht der Einschränkungen zu sehen.

    Hier die wichtigsten Aspekte rund um das Älterwerden
     
    1. Die Akzeptanz von Veränderung: Veränderung ist ein konstanter Teil des Lebens und des Älterwerdens. Die Bereitschaft, sich anzupassen und Veränderungen positiv zu begegnen, ist entscheidend für ein erfülltes Leben.
    2. Die Bedeutung von Leidenschaft: Die Verfolgung persönlicher Leidenschaften und Interessen trägt maßgeblich zur Lebenszufriedenheit bei, unabhängig vom Alter.
    3. Die Wichtigkeit von Risikobereitschaft: Auch im höheren Alter ist es wichtig, Risiken einzugehen und neue Herausforderungen anzunehmen, um persönliches Wachstum und Erfüllung zu erleben.
    4. Die Kraft der Reflexion: Tiefgreifende, lebensverändernde Erfahrungen, wie Kammerlanders Abfahrt vom Mount Everest, verdeutlichen die Bedeutung von Reflexion über das Erlebte für die persönliche Entwicklung.
    5. Der Wert des Innehaltens: Die bewusste Entscheidung, einen Schritt zurückzutreten und das Leben in einem ruhigeren Tempo anzugehen, kann zu größerer Zufriedenheit und einem intensiveren Erleben der Welt führen.
    6. Die Suche nach Schönheit: Das Streben, Schönheit in der Welt zu entdecken und zu erleben, bereichert das Leben und sorgt für andauernde Inspiration und Glück.
    7. Das Bewusstsein für Endlichkeit: Ein offener Umgang mit der eigenen Endlichkeit und der Wunsch nach einem schnellen, würdevollen Abschied unterstreicht die Wichtigkeit, das Hier und Jetzt zu schätzen.
    8. Das Loslassen von Stress und Druck: Die Fähigkeit, sich von Stress und externem Druck zu befreien und stattdessen Gelassenheit und Ruhe zu pflegen, ist essenziell für ein gesundes Älterwerden.
    9. Die Erhaltung von Neugier und Offenheit: Die Bewahrung einer neugierigen und offenen Haltung gegenüber neuen Erfahrungen und Lernmöglichkeiten fördert die geistige Flexibilität und Vitalität.
    10. Die Wertschätzung von Gemeinschaft und Kultur: Engagements für soziale Projekte, wie Kammerlanders Arbeit in Nepal, zeigen, dass das Älterwerden auch eine Zeit des Gebens und der positiven Einflussnahme auf die Gemeinschaft sein kann.
    Hier der Link zur Nepalhilfe, in der sich Hans Kammerlander engagiert! Nepalhilfe Beilngries e.V.

    Hier geht es zur Episode mit Anselm Grün. Er beschreibt auch wichtige Ansätze, wenn es darum geht sich mehr zurückzunehmen und loszulassen!

    Eine Bitte an unsere Hörerinnen und Hörer:

    Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.

    Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.

    Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    Gelassen älter werden
    deMarch 07, 2024

    #60 Wege aus der Einsamkeit für Alt und Jung

    #60 Wege aus der Einsamkeit für Alt und Jung
    Heute zu Gast haben wir Klaus Siedenhans.

    Auf deiner Homepage beschreibst du dich: Du bist „mit Leib und Seele Persönlichkeits-, Mental- und auch Feel-Good-Coach.“ Gleichzeitig bist du auch Autor und als Redner hältst du motivierende Vorträge über deine Bücher. Bei dir geht es um Freude und positive Gestimmtheit.

    Heute bist du hier, weil wir mit dir über dein Buch sprechen wollen: „Nicht allein auf weiter Flur. Ein unterhaltsamer Wegbegleiter aus der Einsamkeit.“ Ein Buch als Kombination aus eigenen Erfahrungen und wissenschaftlicher Einordnung. Ein hochaktuelles Thema, doch nicht nur für ältere Menschen, sondern eben auch jüngere Zeitgenossen. Die Bundesregierung hat der gerade eine Strategie gegen Einsamkeit veröffentlicht. Hier der Link zum Papier. 

    Verlosung

    Wie angekündigt verlosen wir 3 signierte Bücher von Klaus Siedenhans über die Einsamkeit. Herzlichen Dank für die Bereitstellung. Wir bitten alle, die in den Lostopf kommen wollen, um folgenden Support:

    Bewertet unseren Podcast auf ‚Apple Podcast‘ mit einem kleinen Text und möglichst vielen Sternen. Schickt dann einen Screenshot eurer Bewertung an folgende E-Mail-Adresse: info@gelassen-aelter-werden.de und schreibt bitte eure Post-Adresse dazu, damit wir diese – sofern ihr zu den 3 glücklichen Gewinnern gehört – an Klaus Siedenhans weiterleiten können. Die Möglichkeit zur Teilnahme besteht bis zum 15.03.2024. Alle Teilnehmenden kommen in den Lostopf. Catharina ist die Glücksfee. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Daten werden nach der Verlosung gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Wege aus der Einsamkeit für Alt und Jung – darüber haben wir im Einzelnen gesprochen:

    Wie beschreibst du Einsamkeit? Was tun, wenn ich mich einsam fühle?

    Teufelskreis mit den eigenen Gedanken und Glaubenssätzen. Was passiert hier mit uns?

    Ein paar Zahlen, Daten, Fakten: 3,5 Mio.. Menschen in D fühlen sich chronisch einsam. Menschen ü65 fühlen sich am wenigsten einsam. Am einsamsten fühlt sich die Altersgruppe unter 40. 

    Was passiert über die Lebensspanne, dass wir im Alter weniger einsam sind?

    Lebensstil, Einsamkeit und Sterberisiko: Wer einsam ist, hat ein 26 %% höheres Sterberisiko. --> Einsamkeit ist mind. genauso gefährlich wie 15 Zig./Tag, Übergewicht und mangelnde Bewegung. – will Klaus selbst einbringen

    Warum haben soziale Kontakte im klassischen Gesundheitstrend kein Platz

    Wieso sind immer mehr jüngere Menschen einsam?
    Die sind doch viel in den sozialen Medien unterwegs, treffen sich auf Partys oder bei anderen Gelegenheiten.

    Warum bekommen wir so wenig davon mit, dass so viele Menschen einsam sind?

    Wir haben bei unseren Recherchen gelesen, dass es immer mehr Single-Haushalte gibt.
    Hat auch das etwas mit dieser großen Einsamkeit zu tun? 

    Ihr habt in eurem Buch auch über die möglichen Folgen von Einsamkeit geschrieben. Dass es emotionale Auswirkungen hat, dürfte jedem klar sein. Aber die körperlichen Folgen sind dann doch überraschend. Kannst du darüber ein wenig zählen?

    Was kann nun jeder Einzelne, aber auch die Gesellschaft tun, um einsame Menschen zu unterstützen oder auch, um selbst nicht einsam zu werden?

    Renteneinstieg: Wo liegen hier die Tücken in Bezug auf Einsamkeit?

    Erkenntnis Wege aus der Einsamkeit: Etwas finden, worin ich aufgehe/was ich gerne tu.

    Wo und wie können sich Generationen besser zusammentun? Wie können wir einander stützen?


    Definition und Unterschied von Einsamkeit und Alleinsein:
    • Einsamkeit ist ein individuelles Gefühl ohne allgemeingültige Definition, das von Trauer bis zum Gefühl, niemanden zu haben, reichen kann. Jeder Mensch kennt dieses Gefühl in irgendeiner Form.
    • Der Unterschied zum Alleinsein liegt darin, dass Alleinsein eine positiv erlebte Zeit für sich selbst sein kann und nicht notwendigerweise negativ belastet ist.
    Ursachen und Formen von Einsamkeit:
    • Einsamkeit kann in verschiedenen Formen auftreten, wie soziale Einsamkeit (fehlende soziale Kontakte) und emotionale Einsamkeit (mangelnde emotionale Unterstützung trotz vorhandener sozialer Kontakte).
    • Selbst inmitten von Menschen kann man sich einsam fühlen, wenn die Qualität der Beziehungen nicht den eigenen Bedürfnissen entspricht.
    Auswirkungen von Einsamkeit:
    • Einsamkeit hat nicht nur psychologische, sondern auch physische Auswirkungen, die von Depressionen und Angstzuständen bis hin zu einem erhöhten Risiko für körperliche Krankheiten reichen.
    Strategien gegen Einsamkeit:
    • Sich selbst aktiv gegen Einsamkeit zu stellen, indem man alte Beziehungen wiederbelebt, neue soziale Kontakte knüpft und Gemeinschaftsaktivitäten nachgeht, die einem Freude bereiten.
    • Die Bedeutung des Unterschieds zwischen digitalen und realen Kontakten erkennen und realen Interaktionen den Vorzug geben.
    Gesellschaftliche Verantwortung:
    • Es gibt eine gesellschaftliche Verantwortung, das Thema Einsamkeit zu entstigmatisieren und Unterstützungsangebote zu schaffen und bekannt zu machen.
    Persönliche Entwicklung und Selbstwahrnehmung:
    • An der eigenen Einstellung arbeiten, positive Selbstgespräche führen und sich bewusst für Freundlichkeit und Offenheit gegenüber anderen entscheiden.
    • Die Wichtigkeit, sich für andere zu interessieren und echte zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, die über oberflächliche Kontakte hinausgehen.
    Praktische Tipps für den Alltag:
    • Sich Mut machen, auch kleine Schritte zu wagen, wie zum Beispiel die Menschen um sich herum aktiv zu grüßen und sich in Gemeinschaftsaktivitäten einzubringen.
    Die Rolle der Selbstreflexion:
    • Die Bedeutung der Selbstreflexion und des Erkennens eigener Stärken und Interessen, um auf dieser Basis Aktivitäten zu wählen, die potenziell gegen Einsamkeit helfen können.

    Abschluss:

    Wenn sich Hörer*innen jetzt angesprochen fühlen oder jemanden kennen, der sich womöglich einsam fühlt. Welche drei Hinweise willst du diesen noch mitgeben?

    Hier findet hier die Episode mit Elke Schilling von Silbernetz – ein Verein, der ein Telefonangebot gegen die Einsamkeit anbietet. Sehr tolle Initiative mit einer wirklich taffen Frau.

    Eine Bitte an unsere Hörerinnen und Hörer:

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    Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    Gelassen älter werden
    deFebruary 21, 2024

    Taufrisch #4 Frei sein - angekommen in der 3. Lebensphase

    Taufrisch #4 Frei sein - angekommen in der 3. Lebensphase
    In dieser Folge spricht Catharina mit Bertram über seine erste Woche in der „Freiheit“ nach dem Ende seiner beruflichen Laufbahn. Frei sein, ein Gefühl, auf das er sich so sehr gefreut hat. Angekommen in der Phase der Freitätigkeit, angekommen in der dritten Lebensphase – wunderbar.

    Bertram erzählt von seinem Gefühl des Ankommens und der Erleichterung und dem Druck, der langsam von ihm abfällt.
    Bertram spricht von seinen Plänen für die 3. Lebensphase. Als Altersstratege hat er sich natürlich darauf vorbereitet. So will er z. B. Beziehungen zu ihm wichtigen Menschen pflegen, will ich mit jungen Menschen befreunden, und hat immer noch die Idee ein Buch zu schreiben. 

    Bertram reflektiert seine Erfahrungen im Berufsleben und wie er sich auf den Ruhestand vorbereitet hat. Schließlich spricht er über seine Verabschiedung aus dem St. Elisabeth-Verein in Marburg und wie er sich selbst verabschiedet hat, indem er jedem Kollegen eine persönliche Spur hinterlassen hat. 

    In diesem Gespräch geht es um die Bedeutung von Ruhe und Gelassenheit im Leben, die Wichtigkeit von Verabschiedungen, insbesondere im beruflichen Kontext, und die Aspekte, die bei der Verabschiedung von Mitarbeitenden beachtet werden sollten. 

    Es wird auch betont, wie wichtig es ist, ausreichend Zeit und Raum für Verabschiedungen zu schaffen. Des Weiteren wird die Palette der Gefühle beim Abschied thematisiert und die Wichtigkeit einer wertschätzenden Verabschiedung hervorgehoben, in Verbindung mit der Würdigung der Leistung von Mitarbeitenden für ihr Unternehmen. 

    Abschließend wird die Bedeutung der Selbstreflexion und des Innehaltens betont, um den Übergang in eine neue Lebensphase gut zu gestalten.
     
    Frei sein - das könnt ihr für eure eigene Reflexion mitnehmen:
     
    Der Übergang in den Ruhestand kann ein Gefühl des Ankommens und der Erleichterung bringen.

    Es ist wichtig, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen und neue Beziehungen zu pflegen.

    Der Ruhestand ermöglicht, neue Projekte zu verfolgen und langgehegte Träume zu verwirklichen.

    Eine wertschätzende Verabschiedung aus dem Unternehmen kann eine positive Wirkung haben und den Übergang erleichtern.

    Ruhe und Gelassenheit im Leben sind wichtige Qualitäten, die es zu kultivieren gilt.
    Verabschiedungen sollten in beide Richtungen gehen und Raum für Wertschätzung bieten.

    Bei der Verabschiedung von Mitarbeitenden ist es wichtig, ihre Leistungen und Eigenschaften zu würdigen.
    Verabschiedungen sollten ausreichend Zeit und Raum einnehmen, um eine angemessene Wertschätzung zu ermöglichen.

    Die Palette der Gefühle beim Abschied ist vielfältig und sollte Raum finden.

    Eine wertschätzende Verabschiedung kann den Übergang in eine neue Lebensphase erleichtern.

    Selbstreflexion und Innehalten sind wichtig, um den Übergang gut zu gestalten.


     Zusammenfassung der wichtigsten Learnings

    Bertram Kasper teilt in diesem Podcast seine Erfahrungen und Einsichten aus der ersten Woche seiner Freitätigkeit nach dem offiziellen Ende seines Berufslebens. Die wichtigsten Learnings, die er seinen Hörern vermitteln möchte, umfassen:

    • Vorbereitung auf die neue Lebensphase: Bertram betont die Bedeutung einer langfristigen Vorbereitung auf den Ruhestand, die bei ihm bereits zwölf Jahre zuvor begann. Er spricht über die Errichtung eines Arbeitszeitkontos, das ihm ermöglichte, weiterhin Gehalt zu beziehen, und betont, wie wichtig es ist, sich bewusst und strategisch auf diese Veränderung vorzubereiten.
    • Ankommen und Freiheit genießen: Er beschreibt das Gefühl des "Angekommen seins" in dieser neuen Lebensphase und wie befreiend es ist, nicht mehr den beruflichen Verpflichtungen nachgehen zu müssen. Trotz einer Erkältung, die seine ersten Tage beeinträchtigte, erlebte er eine große Erleichterung und den Abfall von Druck.
    • Struktur und Zwecklosigkeit: Bertram spricht über die Bedeutung, sich eine Tagesstruktur zu geben, aber auch Zeiten des Zwecklos-Seins zu genießen. Er möchte lernen, einfach "in die Luft zu gucken" und das Leben ohne festgelegte Ziele zu genießen.
    • Beziehungen pflegen und neue Beziehungen aufbauen: Ein weiteres zentrales Thema ist das Pflegen alter und das Aufbauen neuer Beziehungen, insbesondere mit Menschen aus seiner Vergangenheit und Familie. Bertram legt Wert darauf, wieder engere Kontakte zu knüpfen und sich auch mit jüngeren Menschen zu vernetzen.
    • Weiterhin aktiv und engagiert bleiben: Trotz der Freitätigkeit plant Bertram, aktiv zu bleiben, indem er seine Erfahrungen und Fähigkeiten in Beratungsprojekte einbringt und an seiner persönlichen Entwicklung, wie Meditation und Sport, arbeitet. Sein Ziel ist es, gesund und geistig aktiv zu bleiben und gleichzeitig neuen Leidenschaften, wie dem Schreiben, nachzugehen.

    Hier findet sich ein Link zum Podcast mit Wolfgang Schiele mit wegweisenden Impulsen zur aktiven Gestaltung der dritten Lebensphase.
     
    Hier eine Empfehlung für ein gutes Buch zum Älterwerden "Own your Age" von Pasqualina Perrig-Chiello.

    Kapitel
     
    00:00 Einleitung und Vorstellung des Themas
    00:58 Bertrams erste Woche in der Freiheit
    03:20 Die Bedeutung von Freisein und Verloren sein
    06:13 Bertrams Pläne für die kommenden Jahre
    09:36 Die Herausforderung, Beziehungen zu jüngeren Menschen aufzubauen
    13:36 Bertrams Pläne für ein Buch
    15:45 Bertrams Erfahrungen im Berufsleben und die Vorbereitung auf den Ruhestand
    20:58 Bertrams Verabschiedung aus dem Unternehmen
    27:42 Bertrams eigene Verabschiedung
    29:37 Die Bedeutung von Ruhe und Gelassenheit im Leben
    30:39 Die Bedeutung von Verabschiedung
    31:08 Wichtige Aspekte bei der Verabschiedung von Mitarbeitenden
    33:46 Zeit und Raum für Verabschiedungen
    35:24 Die Palette der Gefühle beim Abschied
    36:15 Die Bedeutung einer wertschätzenden Verabschiedung
    37:07 Die Bedeutung der Selbstreflexion und des Innehaltens

    Eine Bitte an unsere Hörerinnen und Hörer:

    Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.

    Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.

    Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

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    deFebruary 10, 2024

    #59 Selbstmanagement im Ruhestand mit Wolfgang Schiele

    #59 Selbstmanagement im Ruhestand mit Wolfgang Schiele
    Heute ist zum zweiten Mal Wolfgang Schiele zu Gast. Wolfgang bezeichnet sich selbst als „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren und wir fügen noch hinzu, er ist ein echter Pionier im Kontext der dritten Lebensphase und dazu Blogger und Autor.

    Heute sprechen wir mit Wolfgang über sein aktuelles Buchsprechen. Selbstmanagement im Ruhestand mit dem Untertitel Coachingmodelle für mehr Resilienz und Gelassenheit im Alter. Wie passend für unseren Podcast. Dabei konzentrieren wir uns besonders auf zwei Kapitel: Nach beruflichen Alternativen mit Zufriedenheitswert und unsere Antreiber bestimmen die Stresslast. So entsteht ein kurzweiliges Gespräch, bei dem der Generationendialog auch nicht zu kurz kommt. Lasst euch überraschen und hört rein.

    Selbstmanagement im Ruhestand - darüber haben wir im Einzelnen gesprochen:

    Bevor wir in die vorbereiteten Kapitel einsteigen. Erzähl doch den Hörer*innen einmal, welche Intention du mit dem Buch verfolgst? Welchen Nutzen ziehen auch die Leser*innen daraus?

    1.5 Nach berufliche Alternativenn mit Zufriedenheitswert

    In diesem Kapitel beschreibst du, wie wir uns mit und über die eigene Berufstätigkeit identifizieren. Sie gibt uns eine bestimmte Rolle, Aufmerksamkeit, Verantwortung, soziale Teilhabe und Struktur. Gleichzeitig beschreibst du wunderbar, welchen Verlust wir erleiden, wenn wir, mit Einstieg in den Ruhestand, das alles nicht mehr haben.       
    Welches Risiko birgt sich hier? Welche Lösungsstrategie schlägst du vor?

    Ein paar Zahlen (Deutsche Alterssurvey 2014 ): Arbeitsmotivation bei berufstätigen Rentner*innen: ca. 75% Freude an der Arbeit, > 60% Zufriedenheit eine Aufgabe zu haben, ca. 60% soziale Anbindung. Und weniger als 40% aufgrund von finanzieller Notwendigkeit. Auf mich wirkt das sehr motivierend, einer beruflichen Tätigkeit weiter nachzukommen. Wie deutest du die Zahlen?

    Alle sprechen von lebenslangen Lernen, geht das überhaupt? Wird unser Gehirn nicht auch immer älter, langsamer und träge4.1 Unsere Antreiber bestimmen die Stresslast..

    In diesem Kapitel schreibst du über unsere inneren Antreiber. Hierbei geht es aber nicht um unsere intrinsische Motivation – also eine Motivation ausgelöst von persönlichen Werten – sondern eher um eine Art innere Stimme, die bestimmt, mit welcher Intensität wir Aufgaben gerade im Berufsleben erfüllen. Sie bestimmt somit unsere Stressbelastung.

    Welche Antreiber hast du hier identifiziert? Was können wir tun, wenn wir uns darin wiedererkennen?

    Nun lassen wir die Antreiber nicht im Unternehmen, sobald wir dieses aufgrund von Renteneinstieg verlassen. Wie können wir mit den Antreibern umgehen, gerade im Übergang von Berufsleben zur Freitätigkeit?

    Abschlussfrage:

    Hand aufs Herz, wie viel aus deinem Buch setzt du selbst um? 😉 Wie gehst du selbst mit dem Älterwerden um?

    Der Generationenblick im Kontext des Buches: Wie können bspw. die Kinder oder jüngere Angehörige Menschen rund um den Renteneinstieg unterstützen?

    Und hier der gut gefüllte Blog von Wolfgang: https://spaetefreiheitruhestand.com/

    Im Podcast haben wir auf zwei andere Episoden hingewiesen.

    Hier der Link zu Jonas fragt: https://gelassen-aelter-werden.de/57-den-lebensweisheiten-der-aelteren-auf-der-spur/

    und

    hier der Link zu Anselm Grün: https://gelassen-aelter-werden.de/gelassen-aelter-werden-mit-anselm-gruen/

    Die wichtigsten Learnings aus dem Gespräch mit Wolfgang zum Thema "Selbstmanagement im Ruhestand"

    1. Vorbereitung auf den Ruhestand: Wolfgang Schiele betont die Bedeutung der Vorbereitung auf den Ruhestand, indem man sich über eigene Kompetenzen, Fähigkeiten, Werte, Glaubenssätze und Überzeugungen klar wird. Diese Selbstreflexion hilft, eine sinnvolle und zufriedenstellende Gestaltung der dritten Lebensphase zu erreichen.
    2. Selbstmanagement als Schlüssel: Im Ruhestand geht es darum, sich selbst zu managen, um Zufriedenheit und Selbstwert zu fördern. Schiele legt nahe, dass Ruheständler aktiv ihre Zeit gestalten und neue oder alte Interessen verfolgen sollten, um ein erfülltes Leben zu führen.
    3. Lebenslanges Lernen: Das Konzept des lebenslangen bzw. altersgerechten Lernens wird hervorgehoben. Neuroplastizität ermöglicht es, auch im Alter noch zu lernen und sich zu entwickeln. Das Lernen neuer Dinge fördert die geistige Flexibilität und trägt zu einem positiven Selbstbild bei.
    4. Umgang mit inneren Antreibern: Die Transformation von inneren Antreibern in Erlauber im Ruhestand kann zu weniger Stress und mehr Zufriedenheit führen. Statt sich von äußeren Erwartungen und Perfektionismus antreiben zu lassen, sollten Ruheständler sich erlauben, Dinge zu tun, die ihnen Freude bereiten und sinnvoll erscheinen.
    5. Generationendialog fördern: Der Austausch zwischen den Generationen ist wertvoll für ein besseres Verständnis und gegenseitige Unterstützung. Ältere können ihr Erfahrungswissen teilen, während Jüngere neue Perspektiven einbringen. Dieser Dialog kann zur Überwindung von Altersstereotypen beitragen und ein gemeinsames Lernen ermöglichen.
    6. Bewusste Gestaltung des Ruhestands: Schiele ermutigt dazu, den Ruhestand als Chance für Wachstum und persönliche Entwicklung zu sehen. Indem man bewusst Entscheidungen trifft, wie man diese Lebensphase gestaltet, kann man zu tiefer Zufriedenheit und einem erfüllten Leben finden.

    Diese Learnings unterstreichen die Bedeutung von Selbstmanagement im Ruhestand, um eine zufriedenstellende und sinnvolle Lebensphase zu gestalten. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen Werten, Zielen und Interessen sowie einem offenen Dialog zwischen den Generationen kann der Übergang in den Ruhestand als bereichernde Lebensphase erlebt werden.



    Eine Bitte an unsere Hörerinnen und Hörer:

    Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.

    Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.

    Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    Gelassen älter werden
    deJanuary 31, 2024

    #58 Vorbilder - auch für das Alter mit Tamara Dietl

    #58 Vorbilder - auch für das Alter mit Tamara Dietl
    Den folgenden Podcast habe ich auf Grundlage einer Idee aus dem Buch "Die bessere Hälfte" von Dr. med. Eckart von Hirschhausen und Pro. Dr. med. Tobias Esch aufgenommen. Sie bezieht sich auf die "Grant Study".

    Der Podcast wurde im Rahmen von "Denkraum Deutschland - Hey Alter" aufgenommen. Tamara Dietl wurde als Krisenexpertin und Autorin zu einer Diskussionsrunde über das Thema "Alter - eine Krise!?" von Miro Craemer eingeladen. 

    Tamara Dietl war bereit mit mir über ihre ganz persönlichen Vorbilder zu sprechen.

    Zur Grant Studie:

    Die Grant-Studie der Harvard University ist eine der längsten Längsschnittstudien in der Geschichte der Psychologie. Seit ihrer Initiierung im Jahr 1938 hat sie wertvolle Erkenntnisse darüber geliefert, was zu einem langen und zufriedenen Leben beiträgt. In dieser Studie wurden 268 männliche Harvard-Absolventen über Jahrzehnte hinweg begleitet, um verschiedene Aspekte ihres Lebens zu erforschen. Die Ergebnisse der Studie haben entscheidende Muster der Lebenszufriedenheit aufgezeigt. Diese Aspekte spielen eine zentrale Rolle dabei, wie wir altern und wie zufrieden wir im Laufe unseres Lebens sind.
    • Beziehungen sind entscheidend für das Glück: Eine der zentralen Erkenntnisse ist, dass starke soziale Beziehungen, wie enge Freundschaften, eine glückliche Ehe und gute Familienbeziehungen, entscheidend für das Glück, die Lebenszufriedenheit und die psychische Gesundheit sind.
    • Frühe Beziehungen prägen das Leben: Die Qualität der Beziehung zu den Eltern, insbesondere in den ersten Lebensjahren, hat langfristige Auswirkungen auf die spätere Lebenszufriedenheit und emotionale Gesundheit.
    • Bewältigungsmechanismen beeinflussen die Lebensqualität: Die Art und Weise, wie Menschen mit Lebensherausforderungen umgehen, wirkt sich stark auf ihre spätere Lebensqualität aus. Positive Bewältigungsstrategien sind hierbei vorteilhaft.
    • Alkoholismus ist ein wichtiger Faktor für Unglück: Alkoholismus erwies sich als einer der Hauptfaktoren für Scheidung, psychische Erkrankungen und beruflichen Misserfolg.
    • Arbeit ist wichtig, aber nicht alles: Beruflicher Erfolg und Zufriedenheit sind wichtig, aber nicht so entscheidend für das allgemeine Glück wie qualitativ hochwertige Beziehungen.
    Vorbilder können nach Tobias Esch und von Hirschhausen ebenfalls für die Lebenszufriedenheit einen wichtige Rolle spielen und durch das Vorleben einen inneren Kompass in uns verankern. So habe ich mit Tamara Dietl über ihre Vorbilder zu den Themen - Wissen weitergeben, Humor, Dankbarkeit, Naturverbundenheit, Bewegung, Hingabe und Tapferkeit - gesprochen:

    Wissen weitergeben
    Die Weitergabe von Wissen ist nicht nur ein Akt des Lehrens, sondern auch des Verbindens und des Aufbaus von Gemeinschaften. Personen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen aktiv teilen, haben oft ein höheres Maß an Lebenszufriedenheit erfahren. Dieser Austausch fördert ein Gefühl der Sinnhaftigkeit und des Beitrags zur Gesellschaft, was gerade im Alter eine wichtige Rolle spielt.

    Humor
    Humor ist ein mächtiges Werkzeug, um mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Die Fähigkeit, in schwierigen Zeiten lachen zu können, hilft nicht nur bei der Stressbewältigung, sondern stärkt auch soziale Bindungen. Mit Humor und Leichtigkeit kann das eigene Sein oft mit einer besseren geistigen Gesundheit und einem längeren Leben einhergehen.

    Dankbarkeit
    Dankbarkeit ist ein Schlüsselelement für ein zufriedenes Leben. Sie ermöglicht es uns, das Positive in unserem Leben zu erkennen und zu schätzen. Menschen, die Dankbarkeit üben, sind oft glücklicher und gesünder. Dankbarkeit hilft dabei, positive Emotionen zu kultivieren, was insbesondere im Alter wichtig ist, um sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren.

    Naturverbundenheit
    Die Verbindung zur Natur hat einen tiefgreifenden Einfluss auf unser Wohlbefinden. Menschen, die Zeit in der Natur verbringen, weisen oft eine bessere körperliche und geistige Gesundheit. Naturverbundenheit fördert die Achtsamkeit und hilft dabei, Stress abzubauen, was im Alter zunehmend wichtiger wird.

    Bewegung
    Regelmäßige körperliche Aktivität ist ein Schlüsselfaktor für ein langes und gesundes Leben. Bewegung hilft nicht nur dabei, Krankheiten vorzubeugen, sondern unterstützt auch die geistige Gesundheit. Vielfältig wird gerade beim Älterwerden darauf hingewiesen.

    Hingabe
    Hingabe, sei es in Beziehungen, Beruf oder Hobbys, trägt maßgeblich zur Lebenszufriedenheit bei. Menschen, die sich leidenschaftlich einer Sache widmen, erfahren oft ein höheres Maß an Erfüllung. Diese Hingabe kann im Alter ein wichtiger Aspekt sein, um das Gefühl von Relevanz und Zweck zu bewahren. Dazu adressiert es den Aspekt der Generativität (Welche meiner Fähigkeiten möchte ich für die nachfolgenden Generationen einsetzen?), der ebenfalls für ein bewusstes und gesundes Älterwerden ein wichtiger Faktor ist.

    Tapferkeit
    Das Leben erfordert Mut, und diejenigen, die Herausforderungen mit Tapferkeit begegnen, zeigen oft eine höhere Resilienz gegenüber den Unwägbarkeiten des Lebens. Tapferkeit im Umgang mit Schwierigkeiten kann bei Menschen zu einer besseren Anpassungsfähigkeit und Zufriedenheit im Leben führen.

    Die Erkenntnisse der Grant-Studie sind nicht nur wissenschaftlich relevant, sondern bieten auch praktische Leitlinien für ein erfülltes Leben. Vorbilder in diesen Bereichen zu haben, kann besonders beim Älterwerden eine unterstützende Rolle spielen. Sie zeigen Wege auf, wie man trotz der unvermeidlichen Herausforderungen des Lebens, Zufriedenheit und Erfüllung finden kann.

    Diese Vorbilder dienen als Inspiration und Wegweiser, wie man das Leben aktiv gestalten und das Beste daraus machen kann. Sie zeigen, dass es nicht nur auf die äußeren Umstände ankommt, sondern auch darauf, wie wir mit diesen Umständen umgehen. Im Alter, einer Phase des Lebens, die oft mit Veränderungen und Herausforderungen verbunden ist, können diese Prinzipien besonders wertvoll sein. Sie bieten Strategien, um mit körperlichen Einschränkungen, dem Verlust von Liebsten oder anderen Veränderungen umzugehen.

    Die Grant-Studie lehrt uns, dass ein zufriedenes und erfülltes Leben kein Zufallsprodukt ist, sondern oft das Ergebnis bewusster Entscheidungen und Einstellungen. Die Fähigkeit, Wissen zu teilen, Humor zu bewahren, Dankbarkeit zu üben, die Natur zu schätzen, körperlich aktiv zu bleiben, sich leidenschaftlich einer Sache zu widmen und mutig Herausforderungen zu begegnen, sind Fähigkeiten, die wir entwickeln und kultivieren können.

    Schließlich ist es wichtig zu erkennen, dass diese Lebensweisen nicht nur individuell nützlich sind, sondern auch die Gemeinschaft stärken. Indem wir positive Vorbilder in diesen Bereichen sind, tragen wir nicht nur zu unserem eigenen Wohlbefinden bei, sondern auch zum Wohlergehen der Menschen um uns herum.

    Die Grant-Studie ist ein kraftvoller Beweis dafür, dass es nie zu spät ist, Veränderungen in unserem Leben vorzunehmen und Wege zu einem zufriedeneren und gesünderen Dasein zu finden. Sie ermutigt uns, unabhängig von unserem Alter, aktiv an unserem Wohlbefinden zu arbeiten und ein Leben voller Zufriedenheit, Freude und Sinn zu führen.

    Folgende andere Podcastepisoden könnten interessant sein:

    https://gelassen-aelter-werden.de/was-sagen-wissenschaft-und-praxis-zum-uebergang-ins-rentnerdasein/

    oder

    https://gelassen-aelter-werden.de/34-der-sinn-des-lebens-nicht-nur-im-alter-mit-christian-uhle/

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    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

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    deJanuary 10, 2024

    Taufrisch #3 Weihnachtsgrußpodcast

    Taufrisch #3 Weihnachtsgrußpodcast
    Weihnachtspodcast

    Heute schicken wir euch einen Audio Weihnachtsgruß.

    Wir wünschen euch und euren Lieben gesegnete Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiche Jahr 2024.

    Es hat uns sehr viel Freude gemacht, diesen Podcast für euch zu produzieren. Wir bedanken uns herzlich fürs Zuhören und freuen uns auf Anregungen für neue Episoden. Und gerne dürft ihr Likes und Bewertungen auf den Podcastplattformen und in den Sozialen Medien da lassen.

    Catharina liest euch einen Weihnachts- und Wintertext vor und ich lese einen Text von dem deutschen Soziologen Hartmut Rosa über den Schnee und seine Unverfügbarkeit.

    Viel Freude beim Hören.

    Herzlich eure Catharina und euer Bertram

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    deDecember 23, 2023

    #57 Den Lebensweisheiten der Älteren auf der Spur

    #57 Den Lebensweisheiten der Älteren auf der Spur
     
    Jonas – den Lebensweisheiten der Älteren auf der Spur

    Wie schon im Feature zum Denkraum Deutschland „Hey Alter“ angekündigt, spreche ich in dieser Episode mit Jonas. Jonas wurde zu Denkraum Deutschland eingeladen, weil er den Lebensweisheiten der Älteren auf der Spur ist. 

    Jonas ist ein junger Österreicher und spricht mit älteren Menschen über ihre Lebenserfahrungen. Einfühlsam und mit viel Geschick in der Art des Fragens, gelingt es ihm vortrefflich, etwas über die Lebensweisheiten all dieser Menschen zu erfahren. 

    In kleinen Reels, die hochwertig gestaltet sind, möchte er vor allem junge Menschen einladen, von den Lebensweisheiten der Älteren zu profitieren. 

    Zusätzlich leistet Jonas aus meiner Sicht einen Beitrag zur Verständigung der Generationen und versucht gleichzeitig mit Vorurteilen gegenüber Älteren aufzuräumen. 

    Ich auf jeden Fall bin ein begeisterter Zuhörer und Zuseher. 

    Im Gespräch spricht Jonas über folgende Aspekte zu den Lebensweisheiten der Älteren gesprochen: 

    Jonas, erkläre doch einmal unseren Hörer:innen, was Du als junger Mann genau machst und wie darauf gekommen bist? 

    Wie kommst Du zu Deinen Fragen? 

    In Deinem Videopodcast, sieht das auf Instagram immer alles so locker aus? Wie bekommst Du das hin oder anders gefragt, wie führst Du die Menschen ein, die Du ansprichst? 

    Was war Dein bisher schwierigstes Erlebnis und was Deine schönste Begegnung? 

    Was lernst Du für Dich daraus? 

    Du leistest aus meiner Sicher mit Deinem Format einen Beitrag zum Dialog der Generationen. Was hältst Du selbst in diesem Zusammenhang für wichtig, gerade wenn wir an die großen Herausforderungen unserer Zeit denken (Klima etc.)? 

    Würdest Du mich gerne etwas fragen? 

     

    Zum Instagram-Kanal von Jonas @jonas.fragt 

     


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    deDecember 19, 2023

    #56 Ab wann sind wir alt und warum? mit Frank Leyhausen

    #56 Ab wann sind wir alt und warum? mit Frank Leyhausen
     
    Heute befinde ich mich auf der Zukunft Personal Messe in Köln 2023, die größte Messe, die sich mit den verschiedensten Themen rund um Personalmanagement und die Zukunft des Arbeitens beschäftigt. Dabei geht es auch um Fachkräftemangel und hier und dort auch um die aktuell beginnende Renteneinstiegswelle. Für diese Themen habe ich heute Frank Leyhausen vor das Mikrofon bekommen. – Podcast Box mitten im Messetrubel. Neue Erfahrung. 

    Herzlich willkommen, lieber Frank! Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast. 

    Wir sprechen heute darüber, was der Renteneinstieg für ältere Mitarbeitenden, aber auch für Unternehmen zeitnah bedeutet. Wir zeigen, wie eine gute Vorbereitung auf den Renteneinstieg für beide Seiten gut gelingen kann. Auch werden wir auf den Aspekt des Fachkräftemangels eingehen und sprechen darüber, was „Ruheständler*innen“ damit zu tun haben. 

     
    Lieber Frank, magst Du Dich unseren Hörer*innen einmal kurz vorstellen? 

    Seit über 20 Jahren beschäftigst Du Dich mit den Themen Demografie und Älterwerden – wie bist du auf das Thema gekommen und was ist Dir dabei besonders aufgefallen? 

    Du bist international mit den Themen ageing, ageism und agetech – also Älterwerden, Altersdiskriminierung und Technik für das und im Alter - unterwegs. Was ist Dir bei den Themen besonders wichtig und welche Erfahrungen machst Du damit? 

    2021 hast Du gemeinsam mit Deiner Box-Kollegin Anja Klute die Firma AgeForce1 gegründet. U.a. habt ihr ein digitales Selbstcoaching-Programm entwickelt. Dieses Programm soll Menschen begleiten, den Einstieg in den Ruhestand besser bzw. leichter zu gestalten und sich auf die neue Lebensphase vorzubereiten. Wie wird dieses online-Format angenommen? Welche Erfahrungen macht ihr da? 

    Nun sind wir hier auf der Zukunft Personal. Du hattest bereits Deinen Auftritt zum Thema „Fachkräftepotential stärken“. Hier ging es natürlich auch um das Potenzial von älteren Mitarbeitenden.       
    (Rebecca Ilgner) Altersbilder: Ab wann ist man alt? Überraschende Antworten
    Studie aus Großbritannien: „Wie gesund es ist, Hobbys zu haben“ – hier geht es explizit um ältere Menschen. Was sind Deine Hobbies? Und was können wir unseren Hörer*innen mitgeben? 

    Podcast – gelassen älter werden: Wie stehst Du selbst zum älter werden? Welche Vorbilder hast Du? 

    Abschlussfrage: 

    Welches Potenzial siehst Du im Zusammenleben und in der Zusammenarbeit zwischen den Generationen? 


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    deDecember 06, 2023

    #55 Gründen im Rentenalter - eine Idee rollt durch die Stadt

    #55 Gründen im Rentenalter - eine Idee rollt durch die Stadt
     
    Heute findet wieder eine ganz besondere Folge statt. Nicht nur, dass ich sie persönlich, so ganz in Live und in Farbe treffen darf, sondern eigentlich bin ich der Gast. Und zwar sitze ich gerade zusammen mit Elke Jensen, die Gründerin von City Caddy – was das genau ist und wie sie dazu kam, darüber sprechen wir gleich. Wir sitzen hier in ihrem Büro im schönen Hamburg, wo wir beide wohnen. 

    So schön, liebe Frau Jensen, dass es geklappt hat, dass Sie bereit sind für eine Podcastaufnahme und wir uns hier persönlich bei Ihnen treffen können. 

    Wir wollen heute darüber sprechen, was es bedeutet im höheren Alter noch eine Firma zu gründen, was es dafür braucht und mit welchen Herausforderungen Frau Jensen konfrontiert wurde. Und natürlich wollen wir Sie alle auch wissen lassen, was dieser CityCaddy eigentlich ist? 

    Darüber haben wir bei Gründen im Rentenalter im Besonderen gesprochen:

     
    Liebe Frau Jensen, wollen Sie sich für unsere Hörer*innen kurz vorstellen? 

    Erfinderin, Designerin und Gründerin von CityCaddy – Erzählen Sie doch mal genau, worum geht es bei dem CityCaddy? 

    Rollator versus CityCaddy: Was spricht aus Ihrer Sicht für den CityCaddy? Für wen und wofür ist er? Und warum kein Rollator? 

    Wo finden man Sie bzw. den CityCaddy? Muss man dafür nach Hamburg reisen? 

    Gründen: Wie kamen Sie auf die Idee? Wer oder was hat sie inspiriert? Was hat Sie dazu bewegt, die Idee umzusetzen? 

    Wie hat Ihr Umfeld reagiert? 

    War CityCaddy Ihrer erste Gründung? 

    Wie ist es im höheren Alter zu gründen? Wie ist es als Frau zu gründen? 

    Mit welchen Herausforderungen wurden Sie konfrontiert und was würden Sie heute anders machen? Was können andere – und gerade Frauen – von Ihnen lernen oder abschauen? 

    Gewinnerin von STARTiN Hamburg 2023. Was bedeutet dieser Gewinn für Sie? 

    Reinhold Messner sagt: „Gelingendes Leben ist, wenn wir eine Idee zum Projekt zu machen und dieses umzusetzen.“ Wie beziehen Sie diese Aussage auf Ihr bisheriges Leben oder sogar auf die Umsetzung von CityCaddy? 

    Allgemein: 

    Älter werden – Podcast: Wie gehen Sie selbst mit dem Älterwerden um? Was nehmen Sie mit Leichtigkeit und woran müssen auch Sie knabbern? 

    Abschlussfrage: 

    Mit dem Blick, dass wir rein altersmäßig Mutter und Tochter sein könnten und in dem Podcast also zwei Generationen abbilden: Welches Potenzial sehen Sie im Zusammenleben und in der Zusammenarbeit zwischen den Generationen? Und welche Tipps, Tricks oder Weisheiten würden Sie gerne an die jüngeren Generationen weitergeben? 

    Was würden Sie sich vielleicht auch von der jüngeren Generation wünschen?

    Hier können Sie mehr über den CityCaddy erfahren!


    Wer mehr über Gründen erfahren möchte, sei die Episode mit Ralf Sange mit dem Titel "Rentnerdasein, sinnvoll gründen für das Gemeinwohl, mit Ralf Sange" empfohlen.
     

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    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    Gelassen älter werden
    deNovember 22, 2023

    Taufrisch #2 Älter werden - na und?

    Taufrisch #2 Älter werden - na und?
    Heute wurde wir beide inspiriert von der Dokumentation "Älter werden - na und?" beim ZDF. Moderiert von Katty Salie, Autorin ist Monika Unkelbach. Ausgestrahlt am 17.11.2023, also taufrisch.

    Unser Eindruck: besonders sehenswert. Also gerne einschalten und wir hoffen, wir können euch neugierig machen.

    Wir haben gesprochen über die Aussagen von Felix Nieder, ein 30-jähriges Model.

    "Ich hatte vor der 30 ganz schön Angst".

    Und ein ähnliches Statement kam auch von dem weltbekannter Tänzer "Friedhelm Vogel".

    Frage an euch: Wie war es für euch, als ihr 30 geworden seid.

    Ebenfalls wirklich crazy, fanden wir die Aussage von Madonna, 65 Jahre alt: "to age is a sin".

    Wie kann jemand dazu kommen, so krass ablehnend dem Alter gegenüberzustehen. Für uns unbeschreiblich, auch wenn natürlich, wie bei den beiden Männern, die Branche und die Profession eine Rolle spielt.

    Nicht umsonst hat die 55-jährige Schauspielerin Gesine Cukrowski die Initiative "Let's change the picture" gegründet. Damit versuchen Schauspielerinnen über 47 auf folgende Aspekte aufmerksam zu machen:

    "Das Fernsehen und auch das Kino verbreiten ein klischeehaftes, vor allem aber völlig unzeitgemäßes Frauenaltersbild – es hat mit den 21 Millionen Frauen, die in Deutschland 47+ sind, wenig zu tun." Zitat auf YouTube.

    Und dann haben wir noch über den Generationendialog im Kontext von Musik gesprochen. Marius Müller Westernhagen hat dazu eine klare Vorstellung. Er arbeitet regelmäßig und gerne mit jungen Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Das hält auch ihn jung.

    Im Übrigen wird diese von der Alternsforschung bestätigt. Ihr könnten einfach mal in die Episode mit Hans Werner Wahl hineinhören.

    Abschließend hat uns das Zitat von Monika Maran (82 Jahre) beschäftigt, die immer noch als Schriftstellerin tätig ist. Sie sagt: "Für Menschen, die in Rente gehen, bricht ein Leben ab und etwas Neues - zunächst erst mal inhaltsloses - beginnt. Und entweder schaffen sie es, sich da einen Inhalt zu suchen oder enden, wenn sie Geld haben auf Kreuzfahrtschiffen oder wenn sie kein Geld haben vor dem Fernseher. 

    Was denkt ihr dazu?

    Wir enden mit einem Zitat vom bulgarisch-britischen Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger von 1981 Elias Canetti: 

    Es mag viele Nachteile haben, alt zu sein. Es hat unvergleichlich größere Vorteile.

    Wie sehen für euch die unvergleichlich größeren Vorteile aus? Schreibt uns gerne und lasst auch eine Bewertung da. 

    Eine Bitte an unsere Hörerinnen und Hörer:

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    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    Gelassen älter werden
    deNovember 18, 2023

    #54 Hey Alter - Thema im Denkraum Deutschland

    #54 Hey Alter - Thema im Denkraum Deutschland
     
    Hey Alter – das Thema im Denkraum Deutschland 

    Auf einen Hinweis von Tamara Dietl wurde ich von Miro Craemer für zwei Tage in den Denkraum Deutschland 2023 eingeladen. Kein Wunder, ging es doch vom 14.10. – 22.10. in der Pinakothek der Modernen in München um das Thema „Hey Alter“. 

    Mit unserem Podcast „gelassen älter werden“ gehörten wir quasi 2 Tage zur Ausstellung. Welch ein Erlebnis. Ich durfte viele Menschen kennenlernen, Künstlerinnen und Künstler, Beteiligte an den Talkrunden und natürlich Besucherinnen und Besucher. 

    Entstanden sind in den 2 Tagen 3 Podcastepisoden, die wir hier nach und nach verlinken werden. Dazu etwas ganz Neues, eine Art Feature zum Denkraum Deutschland „Hey Alter“, also vielleicht ein kleines Audiokunstwert oder eine Art Audioeventdokumentation. Entscheidet einfach für euch selbst. 

    Als Einstieg empfiehlt sich die eigene Episode mit Miro Craemer „Denkraum Deutschland – Hey Alter“. Hier geht’s lang!

    Dazu wird es eine Episode mit Jonas geben, der unseren Hörerinnen und Hörern sein Konzept von Jonas fragt, vorstellt. Er möchte als junger Mann, die Lebenserfahrungen alter Menschen und die damit verbundenen Weisheiten, gerne an junge Menschen weitergeben. Dazu nimmt er Interviews auf und verbreitet sie auf Instagram. Ein sehr schönes Format, also gerne einmal anschauen. 

    Und es wird einen Podcast mit Tamara Dietl geben. Sie war beteiligt am Talk „Alter – eine Krise“ und ich spreche mit ihr über Vorbilder ihres Lebens, die zu einem gelingenden Leben beitragen. Grundlage dafür sind bestimmte Charaktereigenschaften, die besonders eng mit Zufriedenheit im Leben verknüpft sind. Dazu gehören z.B. Neugier, Dankbarkeit, Hoffnung. Wer sind ihre Vorbilder zu diesen Eigenschaften und wie wirken sie sich positiv auf ihr Leben aus. Ein lebendiges und intensives Gespräch. 

     Und in dieser Episode nehme ich sie mit, in meine Erlebnisse an 2 Tagen Denkraum Deutschland. 

    Folgendes ist zu hören: 

    ·        Fahrt nach München und ankommen in der Großstadt 
    ·        Miro Craemer erklärt das Konzept 
    ·        Ich spreche mit Jonas zu Jonas fragt 
    ·        Besucher Emanuel 
    ·        Ich spreche mit Fotograf – Fine Art Analog – Karl Heinz Rothenberger, 1945 
    ·        Besucher Nina und Niklas 
    ·        Ich spreche mit Wolfgang Flatz, 1952 
    ·        Ich spreche mit Tamara Dietl, 1964 
    ·        Heimweg 

     
     

    Hier finden sie weitere Hinweise zu den Künstlern aus den Interviews: 

    Zur Biografie von Miro Craemer, 1969 

    Miro Craemer studierte Theaterwissenschaft, Psycholinguistik und Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, bevor er 15 Jahre als Art Director für diverse Modelabels tätig war. Seit 2007 arbeitet er ausschließlich als freier Künstler in den Bereichen Textil, Performance und multimediale Installation und fungiert dabei gleichzeitig als Kunstvermittler und Kurator. Einem „Erweiterten Kunstbegriff“ folgend, erforscht er in zumeist interdisziplinären Projekten das integrative und soziale Potenzial von Kunst, teilweise auch im öffentlichen Raum. Unter den Projekten sind zu nennen: „Togetthere_fACTory“ (Pinakothek der Moderne, München, 2016) „Cord of Desires“ (Karachi, Augsburg, Wien, 2016/17), „OVERxCOME“ (Karachi, München2017), „Vigor“ (München, 2021) und „Chapel of Connectedness“ (Augsburg, 2021). Miro Craemer nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen teil, u. a. an der Karachi Biennale 2017, der Lahore Biennale 2018, den „Personal Structures“ (Performance „Cosmosoluna“) in Venedig 2019, im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg 2020/21, im Buchheim Museum, Bernried, 2021/22, und zuletzt im KOENIGmuseum, Landshut, 2022. Seit 2019 realisiert er für die Pinakothek der Moderne den „Denkraum Deutschland“, ein diskursives Ausstellungs- und Kunstvermittlungsformat zu gesellschaftlichen Themen, das 2021 mit dem Art Museum Award der European Museum Academy ausgezeichnet wurde. Das seit 2020 erscheinende Magazin „MAG – Museum und gesellschaftlicher Wandel“ verfolgt den bewusst niederschwelligen Zugang zu Kunst und Kultur. Seit 2020 leitet er den Kunstraum „mim | Raum für Kultur“ in München mit einem explizit lokal ausgerichteten Programm an der Schnittstelle von Kunst und Design. 2022 initiierte er die GLOCKENBACH BIENNALE. 

     Hinweise zu Karl Heinz Rothenberger von seiner Homepage: 

    K.H. Rothenberger wurde 1945 in Landshut geboren und studierte Medizin in München und Zürich.
     Nach Assistenzarztjahren in der Inneren Medizin und Chirurgie wendete er sich der Urologie zu. Nach fundierter Facharztausbildung konzentrierte er sich als Oberarzt vermehrt auf operative Techniken und wissenschaftliche Forschung, z.B. der damals brandneuen Lasertechnik. 1983 kehrte er als Chefarzt in seine Heimatstadt zurück und gründete die Urologische Klinik.
     
     Parallel dazu widmete sich Rothenberger schon früh der Fotografie, so beteiligte er sich bereits 1967 mit 2 Arbeiten an der Ausstellung des Deutschen Jugendfotowettbewerbs in Düsseldorf. Inzwischen hat sich der Künstler und Arzt ganz auf die SchwarzWeiss-Fotographie in analoger Kleinbildtechnik fokussiert. Früher kamen Spiegelreflexkameras zum Einsatz, jetzt hat die Leica M7 Priorität. „Subjektiv durch das Objektiv“, „gesehen mit den Augen des Fotografen“ sind frühe Programmpunkte im Schaffen Rothenbergers. Sie beinhalten auch die Wahrhaftigkeit in der Fotografie, die nachträgliche Manipulation des einmal festgehaltenen Augenblicks wird abgelehnt.
     
     In der Regel unterbleiben selbst Ausschnittvergrößerungen, sichtbar am demonstrativen Leica-Rahmen. Die Sichtweise Rothenbergers ist neugierig und interessiert, aber auch einfühlend und wohlwollend, nie verletzend und indiskret. Neben industriellen & handwerklichen Arbeiten steht die Darstellung der menschlichen Persönlichkeit und landschaftliche Formen in der Themenliste obenauf, gesehen in Einzelausstellungen von Wien über München, Berlin bis Algund/Italien und Herrmannstadt/Rumänien, sowie einer Gruppenausstellung in Hamburg. Acht Kalender, sieben Bücher sowie Zeitschriftenbeiträge runden den Arbeitskatalog ab. 

     
    Zur Biografie von Wolfgang Flatz, 1952 

    Zitiert von seiner Homepage: 

    „Vielleicht bedeutet „hören“ etwas ganz anderes für jemanden, der als zehnjähriger Hirtenjunge allein auf der Alm miterlebt, wie alte 156 ihm anvertrauten Rinder nach einem Blitzeinschlag in der Blockhütte bei lebendigem Leib verbrennen. Und der in diesem unbeschreiblichen Gebrüll noch deutlich die Stimme des mitgefangenen Schäferhundes vernimmt.
     
     Dass (Wolfgang) FLATZ seine Kindheit als hart bezeichnet, liegt aber keineswegs an diesem Ereignis. Der Sohn eines Eisenbahnschlossers hatte als Mitglied einer Familie aus der Unterschicht nicht nur unter dem sozialen Druck zu leiden, sondern auch unter seinem Vater – und als sensibler Mensch unter der geistigen Dumpfheit des ruralen Vorarlberger Umfelds, in welchem er aufwuchs. Der Weg zur Kunst war insofern nicht nur ein metaphorischer Akt der Befreiung- Das gestalterische Talent, das während seiner Goldschmiedelehre zum Vorschein kam, verhalf FLATZ zu einem Stipendium in Deutschland. „Emigration“ hat er seine Entscheidung, Österreich zu verlassen, genannt, und die heutige politische Entwicklung, die ja nicht aus dem Nichts entstanden ist, gibt ihm auch in der Wortwahl erschreckend Recht.
     
     Das war 1974, und seine ersten öffentlichen Auftritte hatten FLATZ bereits eine kurzfristige Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt eingebracht (nebst der Androhung, es im Wiederholungsfall nicht unter einem halben Jahr bewenden zu lassen). In München, wo er bis heute wohnhaft geblieben ist, studierte er Kunstgeschichte an der Universität und Malerei an der Akademie. Und stellte fest, dass die Mittel der „klassischen“ Bildenden Kunst seinem Mitteilungsbedürfnis nicht entsprachen, weil sie sein Lebens-, Körper- und Kunstgefühl nicht trafen. Das ist für FLATZ nicht voneinander trennbar, und so suchte er sich seine genuine Ausdrucksweise – die Performance, als der Begriff noch gar nicht kanonisiert war. Dies geschah erst, indem er auf die documenta 1977 eingeladen wurde, wo er einiges seiner späteren Konzepte vorwegnahm: eine Flugblattaktion mit der Mitteilung „FLATZ nimmt an der dokumenta 6 nicht teil“.
     
     Abwesenheit ist eine radikale Form der Präsenz: ein Fehlen. Noch radikaler ist FLATZ‘ Art des Auftretens, des Daseins. In Handtücher eingenäht auf einer öffentlichen Toilette, damit man sich an ihm abtrocknet. Nackt als Zielobjekt für Dartpfeile. Oder zwischen Stahlplatten bis zur Bewusstlosigkeit hin- und hergeschlagen als Glockenklöppel zu den Klängen eines Wiener Walzers.
     
     Demontagen nannte FLATZ die Reihe seiner Aktionen von 1986 bis 1991, zu denen die letztgenannte in der Synagoge zu Tiflis gehörte, und stets spielte Musik in ihnen eine zentrale Rolle. Für FLATZ war die CAGEsche Gleichberechtigung aller Laute eine Selbstverständlichkeit, der Kontrast von klassischem Wohlklang und den Geräuschen der jeweiligen Aktion machte die „Komposition“ erst aus, als Metapher für sein Verständnis von Kunst, die alles andere als ein ästhetischer Zufluchtsort sein soll.
     
     1994 wurde FLATZ zum Mekka der Avantgarde, den Donaueschinger Musiktagen, eingeladen. Zwei Jahre zuvor fiel er in einem anderen Mekka für Gegenwartskunst auf: der IX. documenta in Kassel. Mit seinen berühmt gewordenen, von der Decke hängenden schwarzen Sandsäcken versperrte er den Zugang, so dass man sich durchboxen musste – und mit jedem Stoß automatisch die Mitbesucher beeinträchtigte, durch deren Bewegung wiederum der eigene Weg versperrt wurde…
     
     Das war eine der ersten „Physical Sculptures“, zu denen die Tätowierung auf FLATZ‘ Rücken ebenso gehört wie der speziell angefertigte schwarz-rot-goldene Porsche mit dem Wiener Nummernschild W-FLATZ 2. Oder der beinahe verbotene Brecht-Abend, bei dem ein (toter) Schimmel auf der Bühne gehäutet wurde, während eine anfangs nackte Sopranistin in weiß eingekleidet wurde. Womit wir wieder bei der Musik wären, die als akustisches und somit physikalisches Phänomen ein ideales Material für FLATZ darstellte: unmittelbar, emotional, mediengerecht (was noch lange nicht angepasst heißt) und vor allem: lebendig, jung.
     
     Mit einer Stimme, die eine Skulptur für sich ist, lag es nahe, dass er immer öfter prominentere Angebote erhielt, als Gastsänger eine Platte aufzunehmen. Die Anfragen fielen insofern auf fruchtbaren Boden, als FLATZ, vom Gedanken angeregt, den Schwerpunkt seines Schaffens immer mehr auf die Musik verschob. Und seine künstlerische Unabhängigkeit wahrte: 1998 präsentierte er seine erste Vinyl mit dem Titel „Physical Sculpture“.
     
     Donaueschingen und Pop, Was für viele unvereinbar erscheint, ist für FLATZ nie ein Widerspruch gewesen, in keiner Facette seines Schaffens. Als Künstler will er Menschen erreichen, und zwar nicht nur ein paar Akademiker. Das Elitäre ist seine Sache nie gewesen, und so hat er immer nach Ausdrucksformen gesucht, die auch verstanden werden: nach der adäquaten Sprache für das jeweilige Thema. FLATZ ist deshalb nicht nur ein Pionier der Performance-Kunst geworden, sondern auch des Crossover (als man das bestenfalls für eine verbotene Art hielt, die Straße zu überqueren).
     
     Nach dem Erfolg der Vinyl kamen Angebote großer Labels. FLATZ‘ Entscheidung fiel auf Sony/Epic und Karl Bartos als Komponist/Produzent. Für seine früheren Experimente mit elektronischer Musik mit KRAFTWERK bekannt, war er der ideale Partner, um zu den FLATZschen Texten (und nach seinen Vorstellungen bezüglich des Charakters jedes Songs) die Musik für den Computer zu komponieren, die von Toy Productions London (Depeche Mode, Bjork, u.v.m.) produziert und gemischt wurden. Halt FLATZ – ganz ohne Körper? Ohne Instrument? „Der Computer ist das Instrument der Zukunft“ sagte er, „und auch das demokratischste, weil es jedem zugänglich ist“.
     
     Er, der Anfang der 80er mit der Band „Clerico“ auf Festivals auftrat (am selbstgebauten Bass, auch so eine Skulptur), sieht er keinen Grund, puristisch zu sein. „Akustisch erzeugte Musik ist ein Relikt, wie die Oper“ – und für nostalgische Anachronismen hat FLATZ nichts übrig. Pop-Musik ist für ihn als junges, authentisches Ausdrucksmittel relevant.
     
     Das ungenierte Physische des Techno ohne seine Monotonie, die Open-Air-Atmosphäre der späten 70er ohne naive Betulichkeit, die soziale Aggressivität des Punk und die Aufbruchstimmung der ursprünglichen Neuen Deutschen Welle zusammenzuführen – so in etwa kann man FLATZ‘ neues Projekt umschreiben. Oder: Eine mediale Skulptur, die ihre Botschaft gleichzeitig an Emotion und Intellekt richtet. Denn eines ist der vielseitige FLATZ nie gewesen: ein Künstler des l’art pour l’art. Seine Aktionen beziehen sich immer auf den Menschen und die Gesellschaft, stellen Strukturen in Frage, zeigen oft die Ambivalenz der Gefühle in Bezug auf Gewalt, Konsum und Gesellschaft. Das ist FLATZ‘ künstlerisches Erbe zu Lebzeiten, und bei aller Vorsicht mit derartigen Prognosen – zu den wenigen Kulturerzeugnissen aus den 80ern, die eine reelle Chance haben, noch in hundert Jahren präsent zu sein, gehört die deutschlandfahnenfarbende Postkarte mit der Aufschrift FRESSEN/FICKEN/FERNSEHEN.
     
     Dieses Motto hat er auf der neuen Platte übrigens auch vertont, neben zwei Neuver-sionen der schon bekannten „Ich“ und „Virus“ sowie neun weitere Tracks. Direkte, suggestive Lieder, in denen FLATZ den Text kompromisslos, repetitiv, eindringlich artikuliert, während die Musik – völlig gleichberechtigt – mit hartem Rhythmus und präzisen Effekten den Hörer völlig in ihren Bann zieht. Lebendige, laut zu hörende Musik, die aufrüttelt, weil sie destruktiv und aufmunternd zugleich ist, weil in ihr Aggression und Zärtlichkeit (überraschend sanft: das balladeske „Wunderkind“) ganz nah beieinanderliegen. Diese Spannung erzeugt Energie. jene Energie, die für FLATZ‘ gesamtes Schaffen charakteristisch ist, und die das ausmacht, was wir Leben nennen“
     
     Text: Axel Sanjos 

     Zur Biografie von Tamara Dietl, 1964 

    Zitiert von ihrer Homepage: 

    Krise ist... 

    ...ein produktiver Zustand“, hat Max Frisch einmal gesagt, „man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ Das fällt angesichts der Corona-Krise unendlich schwer. Und doch hat Max Frisch Recht. Damit wir Krisen produktiv nutzen und sie kraftvoll meistern können, ist es wichtig zu verstehen, was eine Krise eigentlich ist. Denn sie ist weit mehr als ein unüberwindbar scheinendes Problem. 

    Eine Krise ist ein Ausnahmezustand, eine Unter­brechung der Kontinuität. Sie ist ein belastender, temporärer, in seinem Verlauf und seinen Folgen offener Veränderungsprozess. Eine Krise ist dadurch gekennzeichnet, dass die vertrauten Bewältigungs­strategien, die wir bisher für das Lösen von Problemen parat hatten und die uns immer weitergeholfen haben, jetzt nicht mehr zur Verfügung stehen. Jedem Menschen, jeder Gemeinschaft und jeder Gesellschaft ist es immer wieder möglich, neue Bewältigungs­strategien zu entwickeln und neue Ressourcen zu entdecken. Bewältigungsstrategien und Ressourcen, die uns stark machen können. 

    Natürlich noch nicht in der ersten Phase einer Krise, die dadurch gekennzeichnet ist, dass wir unter Schock stehen und die Krise nicht wahrhaben wollen. In dieser Phase gilt es, die Schock­starre zu überwinden und die Krise langsam anzunehmen. Denn sie ist da – ob wir wollen oder nicht. In dem Moment, wo wir sie in unser Leben zu integrieren, kann es durchaus sinnvoll sein, das Beste aus ihr zu machen. Denn wir sind auf der Welt, um unserem Leben Sinn geben – auch in Krisenzeiten. Oder vielleicht gerade dann besonders intensiv. 

    Der Anspruch, dass das Leben uns etwas zu bieten hätte, der Anspruch, dass es einen Garantie­schein auf ein sicheres, gesundes, ja glückliches Leben gibt - dieser Anspruch ist in Wahrheit ganz schön verdreht. Die Perspektive ist nämlich genau andersherum. Die Unsicherheit ist der Normalfall. Und zwar immer. Nicht nur in der Krise. In Phasen aber, die über einen langen Zeitraum (relativ) stabil sind, bilden wir uns ein, wir seien sicher und unser schönes Leben würde immer so weitergehen. Doch das ist in Wahrheit eine Illusion. 

    Viktor Frankl, nach dessen Sinn-Theorie ich eine Zusatz­ausbildung zum Krisencoach gemacht habe, hat gesagt: „Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt. Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte, der dem Leben zu antworten – das Leben zu ver-antworten hat.“ Das zutiefst Befriedigende an dieser Form der Eigenverantwortung dem Leben gegenüber ist die Selbstbestimmtheit, die mit ihr einhergeht, und die gerade in Krisen elementar wichtig ist. Denn diese Selbst­bestimmtheit macht frei. Auch den Begriff der Freiheit hat Frankl so definiert, dass er uns gerade in Krisen wirklich weiterhelfen kann. Denn: „Die Freiheit des Menschen ist selbstverständlich nicht eine Freiheit von Bedingungen“, sagt Frankl. „Sie ist überhaupt nicht eine Freiheit von etwas, sondern eine Freiheit zu etwas, nämlich die Freiheit zu einer Stellungnahme gegenüber all den Bedingungen.“ In dieser Freiheit „zu etwas“ liegt der Schlüssel zum sinnvollen Umgang mit Krisen. Auch der jetzigen Corona-Krise. Wie wollen wir uns zu dieser Krise stellen? Wir als Individuen? Aber auch wir als Gemeinschaft? Es gibt drei Möglichkeiten, aus einer Krise hervorzugehen: Erstens die Wiederherstellung des alten Gleichgewichts. Zweitens eine negative Veränderung, die eine Fehlentwicklung zur Folge hat. Und drittens eine positive Veränderung, die durch eine sinnvolle Weiterentwicklung gekennzeichnet ist. 

    In all meinen Krisen habe ich mich immer für diese dritte Möglichkeit entschieden: die Kraft in mir zu entdecken, die mir hilft an der Krise zu wachsen. Welche Haltung es dafür braucht und welche emotionalen und mentalen Werkzeuge wir dafür trainieren müssen – davon handelt mein Buch. Hier habe ich beschrieben, welche Mechanismen wir brauchen, um die Chance und den Sinn in der Krise zu entdecken. Denn nur so können wir sie in einen produktiven Zustand verwandeln und ihr damit den Beigeschmack der Katastrophe zu nehmen. 


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    Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    Gelassen älter werden
    deNovember 07, 2023

    #53 Gürtelrose - Wissen auf den Punkt gebracht

    #53 Gürtelrose - Wissen auf den Punkt gebracht
    Herzlich willkommen zu einer neuen Episode in meinem Podcast „Gelassen älter werden“. Vielleicht erinnern sich noch die Hörerinnen und Hörer daran, dass ich im Mai 2023 eine Episode zum Thema „Wie die Altersmedizin beim Altern helfen kann“ mit Dr. Jürgen Bludau (Gerontologe und Altersmediziner) aufgenommen habe. 

    Dort haben wir unter anderem über die Gürtelrose Impfung gesprochen. Das Thema „Gürtelrose“ möchte ich heute mit Frau Dr. Irmgard Landgraf-Fachärztin für Innere Medizin – vertiefen. 

    Herzlich willkommen, Frau Dr. Landgraf. 

    Sie sind seit vielen Jahren als Fachärztin für innere Medizin in ihrer internistischen Hausarztpraxis tätig. Sie engagieren sich in Forschung und Lehre, veröffentlichen regelmäßig und halten Vorträge und sind für Ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet worden. 

    Bevor wir konkreter über Gürtelrose sprechen, interessiert mich folgende Frage: 

    Wie kommt es bei Ihnen zu dem übergreifenden Engagement als Ärztin in Forschung und Lehre, bei Vorträgen und Veröffentlichung und welche Auswirkungen hat das auch auf Ihre Arbeit als Ärztin? 

    Ein paar einführende Worte zum Thema „Gürtelrose“: 

    Das Risiko einer Gürtelrose-Erkrankung ist größer, als viele denken – im Laufe seines Lebens erkrankt einer von drei Menschen an der Viruserkrankung – jährlich sind das in Deutschland rund 400.000 Personen. Grund ist eine Reaktivierung des Windpocken-Erregers Varizella Zoster, den 95 Prozent der über 60-Jährigen meist seit der Kindheit in sich tragen. 

    Bei bis zu 30 Prozent aller Gürtelrose- Patient*innen treten Komplikationen auf. Am häufigsten sind dies anhaltende Nervenschmerzen, die als sogenannte Post-Zoster-Neuralgie wochen-, monate- oder auch lebenslang andauern können. In dieser Podcast-Folge erfahren Sie mehr über die Erkrankung Gürtelrose, ihre Entstehung, Symptome, Risikofaktoren sowie Schutzmöglichkeiten. Diese Folge wird unterstützt von GSK. 

    Weitere Informationen finden Sie auch unter www.impfen.de/guertelrose 

    Hier noch ein weiterführender Link zum Thema Vorsorge für ein gesundes Älterwerden: 

    Freigabenummer: NP-DE-HZU-AUDI-230004; 10/23 


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    Taufrisch #1 Peter Kraus und das Alter

    Taufrisch #1 Peter Kraus und das Alter
    Catharina und ich haben uns ein Kurzformat für unseren gemeinsamen Podcast überlegt. Es ist damit das erste gemeinsam entwickelte Konzept im Zuge unserer Zusammenarbeit. Wir wollen aktuelle Themen - just in time - aufgreifen, die uns in Zeitungen, im Radio, im Fernsehen oder im Internet anspringen und uns im gemeinsamen Dialog - auch generationsübergreifend - dazu austauschen. Das Format benötigt noch einen Namen und wir möchten alle Hörerinnen und Hörer einladen, sich an der Namensfindung zu beteiligen.

    Gegenwärtig nennen wir es "Taufrisch", doch wir sind auf eure Ideen gespannt.

    Doch jetzt zu Peter Kraus und der ersten Episode von "Taufrisch":

    Wer der Babyboomer Generation kennt nicht Peter Kraus, sind wir doch alle mit ihm mehr oder weniger aufgewachsen. 

    Peter Kraus wird im März 2024 85 Jahre alt und plant zu seinem Geburtstag ein großes Konzert. Wer ihn auf der Bühne gesehen hat, weiß um seine Präsenz und seine Energie. Ein Bündel von Lebensfreude. 

    Heute Morgen habe ich folgende Notiz in der Oberhessischen Presse gelesen, ich zitiere:

    Sänger Peter Kraus (84) hält sich im hohen Alter mit Arbeit fit. "Ich habe einen neuen Leitspruch: 'Ich lass den alten Mann nichr rein'", sagte der seit den 1950er Jahren aktive Rock 'n' Roller der Deutschen Presse-Agentur. Statt ein beschaulisches Rentnerdasein in seinem Haus in der östereichischen Steiermark zu genießen, plant er an seinem 85. Geburtstag am 18. März ein Konzert in München. "Ein weiter gestecktes Ziel zu haben ist schon sehr wichtig, damit man frisch und jung bleibt", sagt er. Alt zu sein sei nicht schrecklich: "Man muss sich einfach dagegen wehren."

    Diese Meldung war Anlass, für unsere erste Folge "Taufrisch". Hier könnt ihr hören, was wir zu seinen Aussagen denken und welche Freude wir beim Austausch hatten.

    Wer es wissenschaftlicher mag, sei die Episode mit Hans Werner Wahl, einem der bekanntesten deutschen Alternsforscher an Herz gelegt. 

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    Gelassen älter werden
    deOctober 23, 2023

    #52 Denkraum Deutschland - Hey Alter mit Miro Craemer

    #52 Denkraum Deutschland - Hey Alter mit Miro Craemer


    Heute bin ich bei Denkraum Deutschland "Hey Alter" in der Pinakothek der Moderne in München.

    Ich darf 2 Tage Eindrücke sammeln in der Begegnung zwischen Menschen aller Altersgruppen und der Kunst mit ihren Künstlerinnen und Künstlern. Ein interaktives Format, entwickelt von Miro Craemer, ganz in der Tradition von Joseph Beuys. 

    So ist die Ausstellungsankündigung:

     
    Bereits zum 5. Mal findet in der Pinakothek der Moderne der DENKRAUM DEUTSCHLAND statt – ein interdisziplinäres, bewusst niederschwelliges Projekt der Bildung und Vermittlung. 
    Eine Woche lang tauschen sich Kulturschaffende und Expert:innen unterschiedlicher Fachgebiete mit dem Museumspublikum über aktuelle gesellschaftspolitische Themen aus. 

    Im Zentrum des DENKRAUM DEUTSCHLAND 2023 steht das Alter und der intergenerationelle Dialog – ein hochaktuelles Thema und eine Tatsache: Denn die Menschen in Deutschland werden älter und weniger. Wie gehen Künstler:innen mit dieser Entwicklung um? Auf welche Weise spiegelt sich Lebenserfahrung im Design? Wo eröffnen sich in der Architektur Räume für ältere Menschen? Und welche Rolle spielen die unterschiedlichen Altersgruppen im Museum? 
    Ein Projekt von Miro Craemer in Zusammenarbeit mit der Bildung und Vermittlung der Pinakothek der Moderne 

    Die erste Episode erscheint heute und es ist morgen noch Gelegenheit die Ausstellung zu besuchen.

    Mit Miro habe ich über folgende Aspekte gesprochen:

     
    Wie sind Sie auf die Idee für Denkraum Deutschland ganz generell gekommen? 
    Was war der Auslöser für „Hey Alter“? 
     
    Wie repräsentiert aus Ihrer Sicht „Hey Alter“ die verschiedenen Facetten des Älterwerdens, sowohl die positiven als auch die herausfordernden Aspekte? 
     
    Wie kann die Kunst dazu beitragen, den Dialog und das Verständnis zwischen den Generationen zu fördern und Vorurteile abzubauen? 
     
    Welche Emotionen und Gedanken werden bei Ihnen durch ausgestellten Werke hervorgerufen? Wie spiegeln sie die Ihre ganz eigenen Erfahrungen des Älterwerdens wider? 
     
    Was war für Sie bisher das ganz persönliche Highlight seit der Eröffnung am 14.10.2023? 
     
    Welche Herausforderungen sehen Sie als Künstler und Macher von solchen Ausstellungen auf unsere Gesellschaft zu kommen und welche Lösungsansätze sehen Sie? 
     
    Würden Sie mich gerne etwas fragen? 




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    Gelassen älter werden
    deOctober 21, 2023

    #51 Therapie im Alter - allein oder zu zweit auf der Couch

    #51 Therapie im Alter - allein oder zu zweit auf der Couch
     
    Heute spreche ich mit Prof. Dr. Meinolf Peters über ein eher unbeachtetes und wahrscheinlich mit Vorurteilen belastetes Thema.  „Therapie im Alter – allein oder zu zweit auf der Couch“. 

    Herzlich willkommen, Prof. Peters. 

    Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dem Thema „Therapie im Alter“ und sind Mitherausgeber der Zeitschrift „Psychotherapie im Alter“ und Geschäftsführer des Instituts für Alterspsychotherapie und Angewandte Gerontologie. 

    Ein breites Feld mit vielen unterschiedlichen Einflugschneisen. In unserem Gespräch würde ich gerne den Schwerpunkt auf Therapie bzw. Paartherapie im Alter legen. 

    Unsere Gesellschaft wird mehr und mehr zu einer langlebigen Gesellschaft. Somit gibt es immer mehr ältere Menschen, Beziehungen dauern länger bzw. werden auch mit über 60 Jahren noch einmal neu bewertet, so dass die Trennungszahlen langsam doch kontinuierlich zunehmen. 

    Da stellt sich die Frage: Kann Therapie oder Paartherapie im Alter helfen, auch beziehungserhaltende Wege zu gehen. Oder anders gefragt, woran lassen sich stabile Beziehungen auch in der dritten Lebensphase erkennen, was sind die Wirkfaktoren, die sich als beziehungsstabilisierend erweisen? 

    Und welche anderen Themen finden ihren Rahmen in der Therapie mit älteren Menschen? Und es soll ganz praktisch werden: Wie finde ich einen guten Therapeuten und wer übernimmt die Kosten?

    Darüber haben wir im Einzelnen im Zusammenhang mit Therapie im Alter gesprochen:

     
    Wenn ich das sagen darf, Sie sind 1952 geboren und damit im 71-stgen Lebensjahr. Wie hat sich ihr Blick auf das Thema „Therapie im Alter“ mit dem eigenen Älterwerden verändert? 

    Und wann spricht die Medizin oder die Psychologie überhaupt von Therapie im Alter? Wozu und wieso könnte sich ein Mensch mit 65, 70 oder älter noch in Therapie begeben? 

    Gibt es Zahlen, wie viele Menschen über 60 Jahren eine Therapie in Anspruch nehmen bzw. bräuchten? 

    Was sind die häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter, die eine therapeutische Behandlung notwendig werden lassen können? 

    Was kann ich tun, wenn ich an mir selbst Veränderungen wahrnehme oder mir mein soziales Umfeld Rückmeldungen zu meinen Verhalten, z.B. äußeren und inneren Rückzug, gibt? 

    Wie finde ich eine gute Therapeutin oder einen guten Therapeuten und wer übernimmt die Kosten? 

    Wodurch sind mögliche Therapeuten auf Therapie im Alter qualifiziert? Bedarf es überhaupt einer besonderen Qualifizierung? 

    Wie kann ich mir als ältere Mensch eine Therapie im Alter vorstellen? Wie läuft eine Therapie ab? 

    Wie zeigt sich eine Wirksamkeit? 

    Gibt es vielleicht ein besonders eindrückliches Beispiel, das Sie unseren Hörerinnen und Hörer erzählen können? 

    Kommen wir zur Paartherapie: Gehen Menschen im Alter als Paar zu Ihnen in die Praxis? 

    Welche Themen begegnen Ihnen dabei und welche Ziele verbinden ältere Paare mit der Therapie? 

    Aus Ihrer langjährigen Erfahrung heraus: Was würden Sie sagen, sind die zentralen Voraussetzungen für immer länger dauernde Beziehungen? Welche Aspekte würden Sie als beziehungserhaltend beschreiben? 

    Was empfehlen Sie älteren Paaren, wenn einer oder beide Partner merken, dass sich z.B. durch den Beginn der Rente Dynamiken auf der Paarebene verändern? 

    Und gibt es in diesem Zusammenhang ein Beispiel, dass Sie schildern könnten? 

    Wenn wir langsam zum Ende kommen. Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?

    Hier erreichen Sie Prof. Dr. Peters:

     www.sich-das-alter-aneignen.de 

    https://www.psychotherapie-im-alter.de/





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    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    Gelassen älter werden
    deOctober 11, 2023

    #50 Gelassen älter werden trifft Babyboomer-Stories

    #50 Gelassen älter werden trifft Babyboomer-Stories
    Diese Episode erscheint zeitgleich bei uns und auch bei Babyboomer-Stories. Dort in etwas veränderter Form.

    Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) aus dem Mikrozensus 2021 gehen in den nächsten 15 Jahre pro Monat 75.000 Menschen in Rente. Insgesamt werden bis 2036 fast die 13 Millionen erreicht. Hier sprechen wir von der Generation der Babyboomer.

    Da scheint es sinnvoll zu sein, dieser Gruppe mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Sowohl individuell als auch gesellschaftlich. Die Stichworte liegen auf der Hand. 

    Was kommt nach der Berufstätigkeit? Wie erhalte ich mir meine sozialen Beziehungen, wenn ich nicht mehr arbeite? Wie gestalte ich mein Leben jenseits von Arbeit sinnvoll? Wie fördern wir den Dialog zwischen den Generationen? Wie sichern wir die Generationengerechtigkeit? Wird es noch genug Pflegekräfte geben? Was ist mit der zu erwartenden Rentenlücke?  

    Hier sprechen jetzt vier Menschen miteinander, die sich mit unterschiedlichen Perspektiven aufgemacht haben, die Gruppe der Menschen über 60 mehr in den Blick zu nehmen. Wir sprechen unter anderem darüber, wie so Podcasten ein guter Weg sein kann, wie es zu den Podcasttiteln kam, welche Visionen und Ziele uns leiten und wie wollen wir selber alt werden. Und was wird für die Hörerinnen und Hörer noch zu erwarten sein?

    Und alle 4 Menschen sind mit Begeisterung und Herzblut dabei. Es macht ihnen einfach Spaß zu Podcasten und dabei etwas zu lernen und so ganz persönliche Entwicklungen auszulösen.

    So hat Bertram zum Beispiel in dieser Episode von Stefan einen Satz mitgenommen, der es wirklich in sich hat:

    "Ich will ohne Ende neugierig sein, um dann hoffentlich auf mein Ende neugierig zu sein"!

    Freuen Sie sich also auf ein kurzweiliges Gespräch von Menschen, die sich aufgemacht haben, sich aktiv mit dem Älterwerden und den damit verbunden Übergängen auseinanderzusetzen. Und das Besondere ist, sie lassen andere daran teilhaben.

    Neu an Bord im Podcast "gelassen älter werden" ist in der jetzt schon 2. Episode Catharina Maria Klein. Sie bringt mit ihren 33 Jahren den Blick der jungen Generation ein. So wird ein echter Generationen-Dialog möglich. Hier der Link zur 1. Episode mit Catharina.

    Darüber haben wir bei "gelassen älter werden" trifft "babyboomer-stories" gesprochen:
     
    Wer sind wir? Und wie sind wir auf das Podcasten gekommen? 

    Wieso willst Du Bertram bzw. Du Catharina „gelassen älter werden“ – und wieso dieser Titel? 

    Erzählt doch mal, wieso Ihr (Stefan und Constanze) Euren Podcast „Babyboomer Stories“ genannt habt? Und was hat das mit Euch zu tun, mal unabhängig von Eurem Alter? 

    Wieso wolltest Du Bertram Deinen Podcast nicht so nennen? 

    Was wollen wir mit unseren Podcasts erreichen, welche Ziele haben wir?

    Welche Themen sollen in unseren Podcast zur Sprache kommen und wieso sind diese Themen uns wichtig?

    Wie hat sich Dein Leben durch den Podcast verändert, Bertram

    Welche Resonanz bekommt Ihr auf Euren Podcast von Euren Berufskollegen aus dem Bereich Journalismus? (Stefan und Constanze

    Bertram: Du willst ja lernen für Dein eigenes Älterwerden. Was hast Du schon gelernt? 

    Was war Eure bisher schönste Erfahrung, seid Ihr gemeinsam den Podcast macht? (Stefan und Constanze und auch Catharina

    Jetzt einmal Butter an die Fische: Wie wollen wir denn eigentlich älter werden? (an alle 4

    Und gibt es bei uns ein Wunschalter?

    Deine Tipps für „junge Podcaster“ wie uns? :-) (Bertram

    Was wünschen wir uns für die Weiterentwicklung unserer Podcasts? Was soll noch kommen? Auch wenn wir noch mehr Zeit haben! (an alle 4

    Planen wir noch weitere Projekte über den Podcast hinaus? (an alle 4)

    Wer mehr von Babyboomer-Stories hören möchte, hier geht es lang!




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    Gelassen älter werden
    deSeptember 20, 2023

    #49 Bauernhof statt Altenheim

    #49 Bauernhof statt Altenheim
    Wie ihr als meine regelmäßigen Podcast Hörerinnen und Hörer wisst, hatte ich mir zum Ziel gesetzt, innerhalb der Episoden auch immer wieder vielversprechende und innovative Projekte zum Leben im Alter vorzustellen. 

    Den Anfang machte im September 2021 der Kapellenbrink in Bielefeld. Hier der Link zur Episode: https://gelassen-aelter-werden.de/anders-alt-werden-leben-und-wohnen-im-kapellenbrink-in-bielefeld/ 

    Hört gerne in diese Episode noch einmal rein. Der Kapellenbrink existiert inzwischen seit mehr als 25 Jahren und verfügt vor diesem Hintergrund über eine entsprechende langjährige Erfahrung. 

    Heute soll es um ein weiteres Projekt gehen. Dies trägt den spannenden Namen “Bauernhof statt Altenheim“. 

    Darüber spreche ich mit Anja Kopp, sie ist Projektleiterin und Gründerin dieses Projektes. Und mit dabei ist Anna-Lena aus dem Vorstandsteam des Projektes. 

    Herzlich willkommen, Anja und herzlich willkommen, Anna-Lena Gerdon.

    Ihr werdet jetzt unsere Hörerinnen mitnehmen in die Welt eures Projektes und darüber erzählen, wie es dazugekommen ist, wie der Entwicklungsstand ist und was alles noch zu erwarten sein wird. 

    Darüber haben wir bei Bauernhof statt Altenheime gesprochen:
     
    Ja, fangen wir doch beim Anfang an, wie ging alles los, wie kam es zu der Idee den Verein „Bauernhof statt Altenheim“ zu gründen?

    Was ist eure Motivation dazu und welche gesellschaftliche Fragestellung adressiert ihr damit?

    Und wenn ich richtig informiert bin, habt ihr euch auch durch die Universität Hohenheim begleiten lassen. Was hat die Untersuchung der Studentinnen und Studenten denn konkret ergeben? 

    Die Studierenden haben auch eine ganz besondere Zielgruppe ausgemacht. Vielleicht könnt ihr dazu etwas sagen. 

    Wie ist euer Konzept und wie stellt ihr euch dann das Leben in der Umsetzung vor? Vielleicht kannst du jetzt einmal etwas genauer zu dem Konzept erzählen und

    Und toll wäre, wenn ihr den Stand eures Projektes schildert.

    Welche Stolpersteine gab es zu meistern?

    Wie sehen jetzt die weiteren Planungen aus?

    Und wie kann man mit euch Kontakt aufnehmen?

    Haben wir noch was Wichtiges vergessen im Kontext eures Projektes? 

     
    Homepage: https://bauernhofstattaltenheim.de/ 



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    Gelassen älter werden
    deSeptember 14, 2023

    #48 Jung und Alt gesellen sich gern

    #48 Jung und Alt gesellen sich gern
    Echt, ja wirklich, heute die 50. Episode. Da wird es Zeit für Neues. Und so habe sich das Catharina Maria Klein und ich auch gedacht. 

    Ab heute gibt es im Podcast "gelassen älter werden" eine Gastgeberin (Catharina Maria Klein) und einen Gastgeber (Bertram Kasper). Damit können wir für Sie die Perspektive zweier Generationen einbringen. Die der Generation Y oder Millennials (1980 - 1994) und, wie gehabt, die eines Babyboomers (1955 - 1969). 

    Jung und Alt gesellen sich gern, das können Sie in dieser Folge hören. Wir hatten wirklich viel Spaß und Sie können uns gut kennenlernen. 

    Worüber haben wir bei "Jung und Alt gesellen sich gern" im Einzelnen gesprochen:

    Zuerst einmal haben wir uns vorgestellt. Wo kommen wir her, wie ist unser Hintergrund und vor allem, was fasziniert uns beide am Thema "Älterwerden".

    Und wir sprechen darüber, wie wir uns kennengelernt haben und was uns von der gemeinsamen Kooperation versprechen. 

    Von Anfang an, hatte ich die Idee eine weibliche Stimme mit, in den Podcast zu integrieren. Tamara Dietl hat mir Mitte 2021 einen "Korb" gegeben, da sie sich mehr dem Schreiben widmen wollte. Dann hatte ich länger keine wirkliche Idee, bis ich bei LinkedIn Catharina Maria Klein kennengelernt habe. 

    Ich konnte Sie als Gast in einigen anderen Podcasts erleben und mich hat gleich ihre authentische und natürliche Art angesprochen. Das "Alter" ist ihr ein echtes Herzensthema und ich finde, das kommt durch ihre Persönlichkeit voll zum Ausdruck.

    Also jetzt haben wir im Podcast Frau und Mann, wir haben zwei Generationen und als Duo haben wir im gemeinsamen Dialog die Chance noch kreativer und ideenreicher zu sein. 

    Damit verbunden ist auch die Hoffnung, dass jetzt noch mehr jüngere Menschen in den Podcast reinhören oder ihn ihren Eltern empfehlen. Also eine kleine Marketingstrategie schimmert hier durch. 

    Und wir haben miteinander ein kleines Fragespiel in den Podcast integriert. So haben Sie die Chance, uns erweitert kennenzulernen und auch die treuen Hörerinnen und Hörer erfahren noch etwas über Bertram.

    Dabei erfahren Sie z.B. wieso Catharina ihren Namen gar nicht so mochte und wie Bertram in einem ganz bestimmten Tunnel im Landkreis Marburg Biedenkopf laut juchzt, egal, wer gerade in der Nähe ist. Was Catharina mit Pompeji verbindet und was Bertram auf ein großes Plakat am Alexanderplatz schreiben würde. 

    Vergangenheit:
    Was magst Du an Deinen Namen? - fragt Bertram Catharina
    Woran erkenne ich heute noch das Kind in Dir? - fragt Catharina Bertram

    Heute:
    Welchen Satz schreibst Du auf eine große Plakatwand am Alexanderplatz? - fragt Catharina Bertram
    Inwiefern bist Du merkwürdig? - fragt Bertram Catharina

    Morgen: 
    Wo würdest Du Dich verstecken, wenn die Welt untergeht?  - fragt Bertram Catharina 
    Auf welches Alter freust Du Dich?  - fragt Catharina Bertram 
     
    Zum Schluss sprechen wir über die Abschlussfrage, die Bertram bisher immer seinen Gästen gestellt hat:

    Also erfahren Sie, was wir über eine immer langlebigeren Gesellschaft denken? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen wir rund um das Älterwerden sehen und was ist unsere Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings ist.

    Und in der Episode gab es Hinweise auf folgende Episoden:

    Mit Christian Uhle: Der Sinn des Lebens - nicht nur im Alter!

    und

    mit Dr. Jörg Bernardy: Wie das gute Leben beim Altern helfen kann?

    Auch hier lohnt das Reinhören!!!

    Und schreibt uns doch, was auf Eurem Plakat am Alexanderplatz stehen würde!

    Eine Bitte an unsere Hörerinnen und Hörer:

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    Gelassen älter werden
    deAugust 29, 2023

    #47 Was, wenn ich 100 Jahre alt würde?

    #47 Was, wenn ich 100 Jahre alt würde?
    Herzlich willkommen zu einer neuen Episode im Podcast gelassen älter werden und heute ist neben dem Inhalt auch einiges anderes neu.

    Vielleicht ist es dem ein oder anderen schon aufgefallen?
     
    Wer mag, kann auch noch mal zurückspulen. 

    Die Musik für das Intro und das Outro ist neu. Dazu geht ein herzlicher Dank an Stefan Kissel raus, ein Freund und Kollege, der sein Leben lang Musik begeistert ist. Und die sicherlich auch noch bis ins hohe Alter sein wird. 

    Und es taucht ein neuer Name auf. Catharina Maria Klein. Sie ist ab Herbst Co-Host im Podcast „gelassen älter werden“. Und hat sie hat in diesem Podcast schon mitgewirkt und erzählt, was sie tun würde, wenn sie wüsste, dass sie 100 Jahre alt wird. Sie ist knapp über 30, studierte Gesundheitspädagogin und hat dazu eine wissenschaftliche Weiterbildung in Gerontopsychologie absolviert. 

    Es ist noch etwas neu, denn bei diesem Podcast haben so viele Menschen mitgewirkt wie in keiner der Episoden vorher  

    Es sind zusammen 14 Personen, 11 Frauen und 3 Männer. 

    Angeregt durch das Magazin „Brand eins“, das im März 2023 titelte: Was, wenn wir alle 100 werden?, kam ich auf die Idee meinen Hörerinnen und Hörer die Frage zu stellen: Was würdest du vielleicht in deinem Leben anders machen, wenn du sicher wüsstest, dass du 100 Jahre alt wirst? 

    Und die Antwort konnte ganz unkompliziert über einen Messengerdienst per Mikro aufgenommen werden. Auch eine neue Erfahrung für mich.
     
    Eins kann ich euch jetzt schon sagen, die Antworten waren so bunt, wie das Leben und die Menschen sind.  

    Doch jetzt noch ein paar ernste Gedanken zum Thema „Was, wenn ich 100 Jahre alt würde?“  

    Unsere Gesellschaft wird immer langlebiger, darüber habe ich hier schon öfter gesprochen. Unter anderem auch mit dem Zukunftsforscher Matthias Horx. 

    Erst im Juli 23 veröffentlichte das hessische Statistische Landesamt neue Zahlen zur Lebenserwartung. Ich zitiere: hessischen Männer wurden 1972 noch 68,2 Jahre alt, 2022 sogar schon 78,9 Jahre, also 10,7 Jahre älter. Frauen wurden 1972 9,2 Jahre älter. Bei ihnen ist der Durchschnitt von einst 74,1 Jahre auf 83,3 Jahre gestiegen. Bundesweit sind die Zahlen vergleichbar. 

    Noch eine spannende Zahl diesmal vom Statistischen Bundesamt: Bevölkerungvorausberechnungen zeigen, dass im Jahr 2070 Frauen etwa 90 Jahre alt werden können und Männer 86 Jahre alt. Die Zahlen belegen also, dass wir im Schnitt alle zehn Jahre ein Jahr Lebenserwartung hinzubekommen. Mit ein wenig Schmunzeln im Gesicht könnte ich dann daraus ableiten, dass Frauen Ende des nächsten Jahrhunderts im Schnitt 100 Jahre alt werden könnten. Männer würden es erst Mitte des nächsten Jahrhunderts schaffen. 

    Der Leiter des Arbeitsbereichs demografische Daten beim Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock Dmitri Jdanov spricht davon, dass die im Jahr 2022 geborenen Mädchen zu 28 % die Chance haben, die magische Grenze von 100 Jahren zu überwinden. Bei den Jungen sind es 7 %. Quelle: Brand 1.3.2023 

    Da kann schon die Frage berechtigt sein, wie lange es noch dauern wird, bis wir im Schnitt 100 Jahre alt werden, da sich ganz unabhängig von den ganzen Zahlen Heerscharen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern damit beschäftigen, wie wir immer älter werden können. Die Frage nach der Unsterblichkeit beschäftigt doch viele Menschen und ein anstrebenswertes Ziel zu sein. 

    Viel entscheidender scheint es mir aktuell zu sein, sich mit der Frage zu beschäftigen, was es denn für die eigene Lebensplanung, für die eigene persönliche Ausrichtung im Leben und für die Gesellschaft bedeutet, wenn wir immer älter werden. 

    Deshalb auch meine Frage, will ich doch auch hier in meinem Podcast Anregungen dafür schaffen, die gewonnenen Jahre ein wenig mehr in den eigenen Fokus zu nehmen. Wie will ich mein Leben gestalten? Welche Prioritäten möchte ich setzen? Wie will ich meine Gaben und Fähigkeiten für ein größeres Ganzes einsetzen? Was kann ich vielleicht noch Gutes in meinem sozialen Umfeld tun? 

    Also ihr dürft gespannt sein, welche Antworten meine Hörerinnen und Hörer zu der Frage: Was würdest du vielleicht in deinem Leben anders machen, wenn du sicher wüsstest, dass du 100 Jahre alt wirst? Geben. 

    Spannend finde ich, dass sich deutlich mehr Frauen an dieser Frage beteiligt haben. Ich sage herzlich Danke an alle, die mitgemacht haben. Dies sind in der alphabetischen Reihenfolge der Vornamen: Andreas, Bertram, Brigitte, Katharina, Heike, Heike, Ina, Janine und Victoria im Tandem, Julia, Nina, Ralf, Ruth, und Ursula. Und jetzt viel Freude und Inspiration. 

     


    Eine Bitte an unsere Hörerinnen und Hörer:

    Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.

    Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.

    Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    Gelassen älter werden
    deAugust 07, 2023

    #46 Bei Verlust im Alter Trost finden

    #46 Bei Verlust im Alter Trost finden
    Das Thema Trauer und Abschied spielt besonders in der dritten Lebensphase, aber auch im Leben generell eine zentrale Rolle, besonders, wenn ich einen lieben Menschen verliere. 
     
    Noch immer scheint das Thema Trauer und vor allem auch der Umgang damit ein Tabu zu sein. Wobei in den letzten Jahren von verschiedenen Menschen und auch Organisationen Entwicklungen in Gang gesetzt wurden, das Thema mehr und mehr zu Enttabuisierung und damit mitten in das Leben zu holen. 
     
    Auch in diesem Podcast habe ich schon mit Dr. Ina Schmidt zum Thema Abschied und mit Christine Kempkes zum Thema Trauer und mit Viola Renninger über das Thema selbstbestimmtes Sterben gesprochen. 
     
    Heute geht es um das Thema Trauer und Verarbeitung von Trauer bzw. Umgang mit Trauer, aber auf eine ganz andere Art und Weise. 
     
    Dazu habe ich Hendrik Lind eingeladen. Er ist zusammen mit seiner Frau, Gründer der Matching Plattform Trosthelden. 
     
    Herzlich willkommen Hendrik. 
     
    Das Motto von Trosthelden ist: „Trauer braucht einen Gegenüber“. 

    Darüber haben wir im Zusammenhang mit Verlust im Alter gesprochen:

     
    Henrik, erzähl doch mal wie seid ihr auf die Idee mit Trosthelden gekommen? Und was ist dein Hintergrund bzw. was hat euch motiviert diesen Weg zu gehen? 

    Bei meiner Vorbereitung habe ich gelesen, dass ihr ein besonderes Matching System entwickelt habt, das euch im Besonderen auszeichnet. Ich glaube, ihr geht sogar so weit, dass hier von einer jeweils individuellen Trauersprache sprecht. Wärst du so freundlich, uns und unseren Hörerinnen das einmal zu erläutern. 

    Was waren die Herausforderungen bei der Entwicklung eures besonderen Ansatzes bzw. Konzeptes? 

    Und wieso seid ihr euch so sicher, dass euer Ansatz Trauernden wirklich neue Chancen des Umgangs mit der eigenen Trauer ermöglicht? 

    Wer meldet sich bei Trosthelden an, versucht doch einfach einmal einen Überblick zu geben, welche Menschen das sind? 

    Wie ist der Anmeldeprozess und wie stellt ihr sicher, dass der Datenschutz gewährleistet ist? 

    Welche Kosten entstehen? 

    Und dann beantwortet ihr ja rund um das Handling viele Fragen. Und ihr gebt Hinweise zum möglichen Umgang mit den jeweiligen Trauerfreunden. Könntest du bitte einmal die wichtigsten Aspekte zusammenfassen, damit unsere Hörerinnen einen guten Überblick bekommen? 

    Was sind die nächsten Herausforderungen oder welche weiteren Projekte plant ihr im Zusammenhang mit Trosthelden?

    Hier findet ihr Trosthelden!

    Und hier die Hinweise zu den Episoden mit Dr. Ina Schmidt, Christine Kempkes und Suzann Viola Renninger (in der Reihenfolge):

    https://gelassen-aelter-werden.de/trauer-kennt-kein-alter/

    https://gelassen-aelter-werden.de/ueber-die-vergaenglichkeit-und-die-angst-vor-dem-altwerden/

    https://gelassen-aelter-werden.de/35-selbstbestimmt-sterben-gerade-auch-im-alter/


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    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    Gelassen älter werden
    deJuly 18, 2023
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