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    ines eulzer

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    (45) Habt ihr einen Wartungsvertrag für Mitarbeiter?

    (45) Habt ihr einen Wartungsvertrag für Mitarbeiter?
    Was ist der größte Kostenposten in deiner Bilanz? Die Mitarbeiterkosten! Und habt ihr dafür eigentlich einen Wartungsvertrag? Also für einen E-Golf, der Euro 390 Leasing im Monat kostet, haben wir einen Wartungsvertrag, weil wir wollen, dass nicht jeder an unserem geliebten Auto rumschraubt, sondern nur Profis - schließlich soll es uns zuverlässig von A nach B bringen. Für eine Kaffeemaschine, die einmalig € 8.700 kostet, haben wir einen Wartungsvertrag, weil wir wollen, dass sich nicht jeder an der „teuren“ Maschine ausprobiert, schließlich soll sie lange halten. Für unsere Mitarbeiter, die jeden Monat tausende von Euro kosten, haben wir keinen Wartungsvertrag. Da schrauben wir selbst dran herum, weil wir meinen, es einfach so zu können. Und wenn wir es nicht hinkriegen, sollen andere aus dem Team es einfach mal versuchen, z.B. ein Kritikgespräch zu führen, einen Veränderungsprozess zu leiten, Feedback zu geben oder Ziele zu setzen. Kurz gesagt, sich in Führung zu versuchen, ohne Ahnung davon zu haben. Und wenn das nicht funktioniert, na gut, dann müssen halt die Mitarbeiter damit klarkommen… Diese Denke macht keinen Sinn. Fakt ist, wir brauchen einen Wartungsvertrag für unsere Mitarbeiter. Und genauso, wie Menschen sich zu Experten an Maschinen ausbilden lassen, müssen Führungskräfte sich im Bereich moderne Mitarbeiterführung permanent weiterbilden. Eine kontinuierliche Weiterbildung im fachlichen Bereich ist für viele selbstverständlich, aber im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Selbstmanagement, Gesprächstechniken oder Changemanagement erfolgt Weiterbildung häufig nur punktuell. Die Zeiten, in denen wir alle zwei Jahre einen Tschakka-Trainer für ein Motivationstraining unserer Führungskräfte einfliegen lassen oder spontan einen X-beliebigen Kurs für unsere Führungskräfteentwicklung im Internet schießen, weil die Stimmung gerade nicht so gut ist, sind vorbei. Wir haben bereits gelernt, dass Einzelfeuerwerke verpuffen oder es nach einem Teambuildingtag doch wieder im Hamsterrad weitergeht… Das alles entscheidende Kriterium, ob auch dein Unternehmen zu denen gehört, von dem die Mitarbeiter sagen „hier will ich arbeiten“ oder „hier will ich noch lange bleiben“, ist die Führungsqualität deiner Führungskräfte. Die gute Nachricht: Es gibt ihn wirklich, den Wartungsvertrag für Mitarbeiter: Im DENK NEU CLUB. Der Club ist eine inspirierende Community für Führungskräfte, die sich dauerhaft mit dem Thema Führung beschäftigen und die neuesten Trends für moderne Führung mitnehmen wollen. Im Club gibt es monatlich zwei Live-Webinare, eine Sprechstunde oder einen Expertentalk nach dem Prinzip „Eure Fragen, unsere Antworten“ und Onlinekurse zu Führungsthemen wie „Wie führe ich erfolgreich Mitarbeitergespräche?“ oder „Die 7 Phasen des Kritikgesprächs“. In der Mediathek des Denk Neu Clubs findet ihr die Aufzeichnungen der Webinare, Sprechstunden und Expertentalks. Die ersten zwei Monate im Club kosten nur 1€, danach beträgt der Beitrag Euro 129 pro Monat für zehn Führungskräfte. Das Abo ist monatlich kündbar. In dieser Folge erfahrt ihr alles zum neuen DENK NEU CLUB und zum aktuellen Programm!

    (25) Weibliche Führung: Interview mit Ines Eulzer

    (25) Weibliche Führung: Interview mit Ines Eulzer
    Die Welt ist im Wandel und so auch unsere Arbeitswelt. Alte Strukturen, langjährige Märkte und etablierte Arbeitsweisen brechen weg. Mitarbeiter müssen vorallem eins lernen: Mit Veränderungen umgehen zu können und Neues zu wagen. Das ist nur mit den weiblichen Führungsqualitäten wie Einfühlungsvermögen, Fürsorge, Kooperations-, Organisations- und Motivationstalent zu schaffen. Ines Eulzer erklärt, weshalb die männlichen Führungsqualitäten an Grenzen stoßen und was weibliche Führung bedeutet. Sie zeigt auf, welche Vor- und Nachteile die Frauenquote hat und was getan werden muss, um einen kooperativen Führungsstil zu fördern und ein neues Miteinander auf Augenhöhe im Unternehmen zu erreichen. Studien belegen längst: Sind mehr Frauen mit weiblichen Führungsqualitäten in Führungspositionen, ist das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreicher. Weibliche Führungsqualitäten können aber genauso auch von männlichen Führungskräfte gelebt und eingesetzt werden. Auch Chefs können empathisch mit Mitarbeitern sein, indem sie in Gesprächen wirklich zuhören, Emotionen auch mal zulassen, ein Team zu Kooperation und Kollaboration anleiten oder mitfühlend und ganzheitlich handeln. Weibliche Führung heißt auch, sich uneingennützig zu engagieren und seinen Beitrag für die Sache zu leisten, ohne dafür einen besonderen Status zu erwarten. Weibliche Führung ist eine Frage der Haltung, denn es geht um beides: Sowohl leistungsorientiert zu handeln, als auch auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen und sich menschenorientiert zu verhalten. Die Frauenquote allein kann uns nicht retten. Es besteht das Risiko, dass das Hauptkriterium für die Auswahl der Quotenfrau ist, dass sie keine Gefahr darstellt: Man besetzt bewusst nicht mit der optimalen Expertise und hat so weiterhin seine Ruhe in der Männerrunde. Wir können uns nicht auf die Frauenquote verlassen, wir alle müssen dafür sorgen, die Welt sozialer, menschlicher und frauenfreundlicher zu machen. Wir können den Wandel vorantreiben, jeden Tag - indem wir uns für ein neues Miteinander im Unternehmen einsetzen. Ein Miteinander, dass auf Werten wie Kooperation, Eigenverantwortung, Ehrlichkeit und Teamgeist basiert. Auf Zusammenarbeit statt Konkurrenz, auf Vertrauen statt Kontrolle und auf Ehrlichkeit statt Manipulation.
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